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Mit 72 Km/h: Tour-Mitfavorit stürzt schwer

In der 9. Etappe fällt der Australier Richie Porte bei der Abfahrt hart zu Boden und muss die Tour aufgeben.

Ein kleiner Fahrfehler und es ist passiert: Richie Porte muss nach einem schweren Sturz die Tour aufgeben. Quelle SRF

Es ist ein weiterer schwerer Sturz an der diesjährigen Tour de France. In der 9. Etappe müssen die Fahrer knapp 35 Kilometer vor dem Ziel den 1500 Meter hohen Mont du Chat bezwingen. Warren Barguil erreicht den Gipfel alleine als Erster, die Verfolgergruppe um Maillot-Jaune-Träger Chris Froome, Romain Bardet, Rigoberto Uran, Jakob Fugelsang, Fabio Aru und Richie Porte ist dem Führenden jedoch dicht auf den Fersen. 16 Sekunden liegen die Verfolger bei der Abfahrt noch zurück – doch dann passiert es.

In einer leichten Kurve zieht Porte zu früh nach links, landet auf dem Gras und verliert die Kontrolle. Der Australier fällt auf den Asphalt, rutscht in Dan Martin hinein und prallt mit 72 Stundenkilometer in den gegenüberliegenden Hang. Während Martin wieder aufs Rad steigt, bleibt Porte liegen und muss betreut, später sogar auf einer Tragbahre wegtransportiert werden.

Lange Zeit war nicht bekannt, wie es um Porte steht. Nach vier Stunden meldete sich dann das Team BMC auf Twitter. Der Australier habe sich einen Schlüsselbein- und Beckenbruch zugezogen und werde mindestens bis August ausfallen.

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