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Mehr als eine Kornblume am Revers

100 Jahre nach Ausbruch des 1. Weltkriegs fährt die Tour entlang der Westfront. Das Gedenken hat kaum Platz.

Mahnmale zwischen Arras und Reims: Der Tour-Tross zieht zügig vorbei an den Gedenkstätten des 1. Weltkriegs. Foto: Keystone
Mahnmale zwischen Arras und Reims: Der Tour-Tross zieht zügig vorbei an den Gedenkstätten des 1. Weltkriegs. Foto: Keystone

Irgendwie muss sich die Tour de France vom Norden Frankreichs in Richtung ­Alpen verschieben. Doch die Tour de France agiert nie nach dem Prinzip ­«irgendwie», alles hat seinen Grund. ­Gerade im Fall dieser viertägigen Reise Richtung Süden. Die Rennstrecke entspricht der Westfront des ersten Weltkriegs, von der Nordsee bis zu den Vogesen. Der Kriegsbeginn jährt sich heuer zum 100. Mal. Der ganze Landstrich, diese so sanft anmutenden, von Feldern und ­Wäldern durchsetzten Weiten, wurde einst durch den Krieg geprägt. So war ­Ypres, der belgische Startort der ­Pavé-Etappe, eine der umkämpftesten Städte jener Zeit.

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