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«Ich schaffe es wieder»

«Ich muss 100 Prozent Jolanda Neff sein», lautet ihr Rezept fürs WM-Rennen. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Hatten Sie nach dem ­Staffelrennen Zweifel?

«Es tat fast weh, zu realisieren, wozu ich fähig wäre, wenn ich richtig trainierte.»

Diese Blitzstarts sind Ihre Spezialität. Funktionieren sie auf diesem Kurs nicht?

Sie müssen so wenig Jolanda Neff sein wie nur möglich.

Aber sich zurückzuhalten,das widerstrebt Ihnen doch.

Sie versuchen die Rennen vom Start weg zu dominieren. Wenn es aber jemandem gelingt, Ihnen die Stirn zu bieten oder Sie einzuholen, haben Sie Mühe. Ist das Kopfsache?

«Ich war weit ab von Gut und Böse. Die Rennen ­machen dann gar keinen Spass.»

Das heisst: Wenn Sie topfit sind, gibt es keine Konkurrentin, die Ihnen gewachsen ist?

Im Weltcup waren Sie auf der WM-Strecke noch nie besser als Dritte ...

Sie wüssten also, wie es geht.

«Ich hatte super verdient, aber auch gelernt, dass dir das allein nichts bringt.»

Bis vor einem Jahr war das Weltmeister-Puzzle für Sie unlösbar, 2015 und 16 hatten Sie als Favoritin nicht reüssiert. Ist es nun einfacher, weil der Premierendruck weg ist?

Obwohl Sie auf jeder Stufe dominierten?

Wann gelangten Sie zu dieser Einsicht?

Ist Ihr Leben nun hindernisfrei? 2015 und 16 waren auch in Ihrem Umfeld Querelen zu verorten. Oder konzentrieren Sie sich nun einfach besser aufs Wesentliche?

Wie fanden Sie die Ruhe?

Brauchten Sie das Jahr an der Universität Zürich, um sich zu besinnen, dass Sie eigentlich Bike-Profi sind?

Weltmeisterin wurden Sie trotzdem als Geschichts­studentin.

Wie hart war es, die Saison 2017 in dieser Verfassung zu fahren?

So wie alle anderen ...

Nach dem Uni-Unterbruch lösten Sie auch Ihre WG in Zürich auf, leben nun wieder daheim im Rheintal. Nehmen Sie das Zuhause anders wahr?

Mit der WM endet die Bike-Saison, danach bestreiten Sie noch die Strassen-WM. Werden auch künftig die grossen Strassenrennen wieder ein Thema?

Ihr Vertrag mit dem polnischen Kross-Team läuft aus. Werden Sie dieses also verlassen? Mit dem nächsten Vertrag werden Sie bis Tokio 2020 planen.

Plus das Bankkonto.