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Evans um einen Zentimeter vor Contador

Die 4. Etappe der Tour de France von Lorient nach Mûr de Bretagne über 172,5 km wurde ganz knapp im Spurt von BMC-Fahrer Cadel Evans vor Alberto Contador gewonnen.

Der Zielfilm: Haudünn setzt sich Cadel Evans (u.) gegen Alberto Contador im Finish durch, Dritter wird Alexander Winokurow.
Der Zielfilm: Haudünn setzt sich Cadel Evans (u.) gegen Alberto Contador im Finish durch, Dritter wird Alexander Winokurow.
Screenshot SF info

15 km vor dem Ziel schienen alle Aussichten von Evans auf einen Erfolg dahin. Der Australier war durch einen Zwischenfall aufgehalten worden. Dank dem guten Teamwork gelang es dem Strassenweltmeister von 2009 jedoch, wieder ins Feld zurückzukehren und im Final alle Gegner hinter sich zu lassen. Der Ausgang des Spurts war allerdings denkbar knapp. Auf dem Zielstrich jubelte Alberto Contador, doch Evans behielt um einen Zentimeter das bessere Ende für sich. «Ich war mir nicht sicher, wer nun wirklich gewonnen hatte», sagte Evans im Ziel.

Weil David Millar (Gb) nicht mit den stärksten Fahrern mithalten konnte, machte Evans im Gesamtklassement eine Position gut und belegt nun mit einer Sekunde Rückstand auf den Norweger Thor Hushovd den 2. Platz.

Unfreiwillig trug Philippe Gilbert zum Sieg von Evans bei. Ausgerechnet der Belgier, am Samstag Sieger der ersten Etappe, setzte seinem Teamkollegen Jurgen Van den Broeck nach, der bei der 1000-m-Marke angegriffen hatte und auf dessen Vorstoss Evans nicht reagierte. Gilbert brachte die kleine Spitzengruppe zurück zu Van de Walle und zerstörte so dessen Traum vom Etappensieg.

Cancellaras Arbeit für die Schleck-Brüder

Im 2 km langen Schlussaufstieg in der Bretagne wurden nur zehn Fahrer in der gleichen Zeit klassiert. Andy Schleck beispielsweise wurde mit acht Sekunden Rückstand klassiert. Für ihn und seinen Bruder Fränk hatte sich in der Schlussphase Fabian Cancellara durch lange Führungsarbeit an der Spitze des Feldes ausgezeichnet. Danach klinkte der Berner ebenso aus wie die Sprinter Tyler Farrar (USA) und Mark Cavendish (Gb), denen sich auf diesem Terrain keine Chance bot, um den Sieg zu spurten.

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