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Eine Wurst zur 100. Metzgete

Wie es von einem verschuldeten Velo-Club zur Meisterschaft von Zürich kam.

Züri-Metzgete einst: Ein Ständchen für die tapferen Fahrer.
Züri-Metzgete einst: Ein Ständchen für die tapferen Fahrer.
TA-Archiv

Wir sind eine Demo. Eine richtig schöne 1.-Mai-Demo. Bunt durchmischt, jung und alt, und ganz ohne Polizei. Die ist anderweitig beschäftigt und liefert nur die Vorgaben. Bitte sich an die Verkehrs­regeln halten, Velowege benutzen und nicht in Gruppen mit mehr als 50 Köpfen fahren. Wir sind 250, vielleicht 300, die sich auf der Rennbahn Oerlikon getroffen haben, um der Züri-Metzgete die Ehre zu erweisen. Am 22. Juni wird diese zum 100.?Mal ausgetragen, doch weil sie 2007 zum letzten Mal ein Rennen für die weltbesten Profis war, ist sie ein bisschen in Vergessenheit geraten. Mit viel Mühe kämpft sie seither um etwas Publizität. Und um die Gunst der Politik. Viele aus diversen Räten, die sich als velobegeistert bezeichnen, wurden eingeladen. Keiner kam. Ueli Maurer entschuldigte sich mit aufrichtigem Bedauern. Das wäre ein massgeschneiderter 1. Mai für ihn gewesen.

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