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Ein grosser Tag für Joaquim Rodriguez

Der spanische Gesamtleader sichert sich den Sieg in der ersten Königsetappe des Giro, die von Pfalzen über vier Berge führte und nach 186 km mit einem Sprint in Cortina endete.

Lachender Sieger: Leader Joaquin Rodriguez sichert sich im Spurt die erste Königsetappe am Giro d'Italia.
Lachender Sieger: Leader Joaquin Rodriguez sichert sich im Spurt die erste Königsetappe am Giro d'Italia.
Keystone

Auf dem Weg zum letzten Pass, dem Passo Giau, bildete sich auf Initiative des Italieners Ivan Basso an der Spitze eine Sechsergruppe mit dessen Landsleuten Michele Scarponi und Domenico Pozzovivo, dem Kolumbianer Rigoberto Uran, dem Kanadier Ryder Hesjedal und Leader Rodriguez. Kurz vor der Passhöhe mussten zunächst Scarponi und danach auch Uran abreissen lassen. Beide kamen jedoch in der Abfahrt wieder heran.

Die Entscheidung über den Sieg der 17. Etappe fiel deshalb im Sprint zum Zielort Cortina d'Ampezzo. Rodriguez setzte sich im Sprint vor Basso und Hesjedal durch. Der 33-jährige Spanier feierte damit seinen zweiten Etappensieg im laufenden Giro und verteidigte seine Gesamtführung mit Erfolg. Auf den ersten drei Positionen änderte sich nichts. Rodriguez liegt weiter 30 Sekunden vor Hesjedal und 1:22 Minuten vor Basso. Dahinter allerdings gab es einige Verschiebungen. Scarponi ist neu Gesamt-Vierter. Der Rest allerdings liegt nunmehr schon knapp drei Minuten und mehr zurück. Zu den Verlierern gehörten inbesondere der Italiener Paolo Tiralongo und der Tscheche Roman Kreuziger, die beiden Leader von Astana, die vor dieser Etappe im Gesamtklassement auf den Rängen 4 und 5 lagen.

Gute Leistung von Tschopp

Gut hielt sich der Walliser Johann Tschopp, der im ersten Verfolgerfeld mit 1:22 Minuten Rückstand ins Ziel kam und Zehnter wurde. Dadurch rückte der Schweizer aus dem BMC-Team in der Gesamtwertung um drei Positionen vor. Mit 4:46 Minuten Rückstand ist Tschopp aktuell Elfter.

Am Donnerstag folgt eine letzte Flachetappe und eine Verschnaufpase für die Favoriten auf den Gesamtsieg, ehe es dann nochmals ganz hart zur Sache geht. Am Freitag und am Samstag folgen weitere sehr schwere Teilstücke mit Bergankünften auf der Alpe di Pampeago und auf dem Stilfserjoch. Am Sonntag geht der 95. Giro in Mailand mit einem Einzelzeitfahren über 30,1 km zu Ende.

si/fal

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