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Dopingarzt Fuentes will Namen nennen

Der spanische Mediziner Eufemiano Fuentes, der rund 200 Sportlern beim Betrügen half, kündigt eine Zusammenarbeit mit den Antidopingbehörden an.

Informationen gegen Milde: Eufemiano Fuentes pokert.
Informationen gegen Milde: Eufemiano Fuentes pokert.
Keystone

Bislang sind erst 58 der 200 Sportler, die Eufemiano Fuentes' Dienste in Anspruch nahmen, namentlich bekannt. Unter anderem der frühere deutsche Radstar Jan Ullrich. Wenn Fuentes die am Rande des Prozesses gegen ihn geäusserte Ankündigung wahr macht und sein berühmtes Notizbuch, das er in einem Safe aufbewahren soll, den Dopingjägern übergibt, dürften aber zahlreiche andere prominente Athleten ins Schwitzen geraten. Der Dopingarzt bekräftigte wiederholt, dass er längst nicht nur mit Radprofis, sondern auch mit Fussballern und Tennisspielern zusammengespannt habe.

Fuentes will sein Wissen natürlich nicht umsonst weitergeben. Er forderte eine «einvernehmliche Zusammenarbeit» mit den Dopingbehörden. Das heisst wohl, dass er sich eine weit geringere Strafe erhofft, als die von der Staatsanwaltschaft am vergangenen Freitag geforderten zwei Jahre. Die Angeklagten im Fall Fuentes, darunter auch der ehemalige Rennstallchef Manolo Saiz, haben am 2. April zum letzten Mal Gelegenheit, dem Gericht ihre Sicht der Dinge darzulegen.

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