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Platini zwei Stunden befragt

UEFA-Präsident Michel Platini ist am Mittwoch in Renens während zweier Stunden vom Waadtländer Kantonsgericht zum Ausschluss des FC Sion aus der Europa League befragt worden.

Die Staatsanwaltschaft wollte von Platini unter anderem wissen, warum sich die UEFA weigere, den FC Sion trotz zivilgerichtlicher Anweisung zum Europacup zuzulassen. Kommentare wurden nach dem Hearing jedoch keine abgegeben. UEFA-Kommunikationsdirektor Alexandre Fourtoy sagte lediglich, dass Platini "sehr froh ist, die Fragen des Staatsanwaltes als Zeuge beantwortet zu haben". Die UEFA werde den Fall weiter nicht kommentieren, damit die Justiz in Ruhe ihre Information sammeln und arbeiten könne.

Auch Sion-Präsident Christian Constantin wohnte der Befragung bei, bevor er anschliessend von Untersuchungsrichter Eric Cottier ebenfalls befragt wurde. Gemäss Constantin hätten beide Parteien auf ihren Standpunkten beharrt.

Auf der UEFA-Homepage wurde am Dienstagabend bekanntgegeben, dass der europäische Verband darüber informiert worden sei, dass das Kantonsgericht alle vom FC Sion gegen die UEFA gerichteten Vollstreckungsmassnahmen abgelehnt habe. Das betraf insbesondere das Ziel, die Walliser am Donnerstag gegen Stade Rennes antreten zu lassen. Zudem muss die UEFA dem FC Sion auch nicht für jeden Tag, an dem die Anweisung nicht ausgeführt wird, 1000 Franken Schadenersatz zahlen.

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