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Petkovic rechnet mit drei Punkten

YB-Trainer Vladimir Petkovic rechnet nicht mit einem Ende der Siegesserie der Berner.

Auf dem (Tabellen-)Papier gibt es in der ASL derzeit drei Klassen. Der Primus YB ist dem Rest bereits zu einem frühen Zeitpunkt entwischt. Luzern, und damit hätte wohl nicht jeder gerechnet, liegt als Zweiter neun Punkte zurück. Der Rückstand von Champions-League-Teilnehmer Zürich beträgt sogar zehn Zähler; der FCB (7./9 Punkte) erkennt die entrückten Young Boys nur noch schemenhaft.

Zum untersten Drittel gehört überraschenderweise der Liga-Koloss Basel. Nach einem veritablen Fehlstart sind die Bebbi nur an siebter Stelle klassiert. Weitere Rückschläge kann sich die teure Organisation an sich nicht leisten. Coach Thorsten Fink steht vor dem Gastspiel in Bellinzona unter Druck.

Sechs Spiele in Serie hat der Leader YB zuletzt gewonnen. In der Offensive sind Doumbia und Co. kaum zu stoppen. Argumente, den beeindruckenden Berner Sturmlauf zu unterbinden, hat Xamax im Prinzip wenig vorzuweisen. Petkovic blendet die Meisterträume der YB-Anhänger selbstredend aus. "Ich habe aber auch keine Angst, dass unsere Serie zu Ende geht."

Thorsten Fink formulierte vor der Saison unmissverständliche Ziele: "Wir wollen Meister werden und den Cup holen. Andere Ziele kann ich nicht ausgeben." Nach einer Baisse mit nur drei Punkten aus fünf Spielen ist Finks Equipe ziemlich stark vom Wunschkurs abgekommen. Vom Titelgewinn redet beim FCB in der Öffentlichkeit momentan keiner mehr.

Bellinzona, das ebenfalls in erheblichen Schwierigkeiten steckt, soll nun zum Wendepunkt werden. Fink kann im Tessin erstmals in der Meisterschaft mit dem Innenverteidiger-Duo Cagdas/Abraham antreten. Und im Sturm wird Marco Streller wohl früher als erwartet zurückkehren. Der Partner von Alex Frei hat sich während des zweiwöchigen Meisterschaftsunterbruchs von seiner Kniebänderverletzung ausreichend erholt.

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