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NBA und Schiedsrichter liegen sich in den Haaren

Der National Basketball Assocation (NBA) droht ein Lockout - aber nicht wegen der Spieler, sondern wegen der Schiedsrichter.

Gespräche zwischen dem Verband der Profischiedsrichter und der NBA um einen neuen Kollektiv-Vertrag scheiterten. Die Schiedsrichter halten ein Lockout nun für unumgänglich. Damit dürfte erstmals seit 1995 die NBA-Saison am 27. Oktober mit Ersatz- statt Profi-Schiedsrichtern beginnen.

Bei ihrer letzten Versammlung am Mittwoch in Chicago verwarfen die Schiedsrichter mit 57:0 Stimmen die letzte Offerte der NBA. Der grösste Streitpunkt betrifft die Zahlungen nach der Pensionierung. Bisher erhielten die Schiedsrichter neben ihrer Alterspension zusätzlich eine Abfindung. Die NBA will diese Extra-Zuwendung nun für Referees mit weniger als zehn "Dienstjahren" streichen. Zudem sollen Schiedsrichter der Frauenliga WNBA und der Förderungsliga D-League auch NBA-Spiele pfeifen.

Der Schiedsrichter-Verband macht geltend, dass er der Liga mit Konzessionen von einer Million Dollar bereits sehr stark entgegen gekommen sei. Die 57 aktuellen Profischiedsrichter, deren Arbeitsvertrag mit der NBA am 1. September auslief, werden am kommenden Sonntag das geplante Trainings-Camp nicht bestreiten, solange sie keinen neuen Kontrakt erhalten.

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