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Williams auf Wolke 7 – reiche Beute für Sauber

Pastor Maldonado gewinnt den Grand Prix von Spanien in Montmeló vor Lokalmatador und WM-Leader Fernando Alonso. Kamui Kobayashi wird Fünfter.

Der erste Sieg für Williams seit 2004: Pastor Maldonado hat es geschafft.
Der erste Sieg für Williams seit 2004: Pastor Maldonado hat es geschafft.
Reuters
Lohn für die grosse Leistung: Der Venezolaner präsentiert seinen Siegerpokal.
Lohn für die grosse Leistung: Der Venezolaner präsentiert seinen Siegerpokal.
Reuters
Schon wieder draussen: Schumacher scheidet im fünften Rennen zum dritten Mal aus.
Schon wieder draussen: Schumacher scheidet im fünften Rennen zum dritten Mal aus.
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Mit Maldonado siegte im fünften Saisonrennen zum fünften Mal ein anderer Fahrer im fünften verschiedenen Auto. Dies hatte es in der Formel-1-Geschichte bislang erst einmal gegeben - vor 29 Jahren.

Alonso ging am Start nach einem harten, aber fairen Duell an Polesetter Maldonado vorbei und kontrollierte anschliessend während des ersten Renndrittels das Geschehen. Maldonado liess sich im erneut erstaunlich schnellen Williams jedoch nicht abhängen und eroberte nach dem zweiten Boxenstopp die Führung zurück, da Alonso wohl ein bisschen zu spät zum Reifenwechsel in die Ferrari-Box kam. Im weiteren Rennverlauf verteidigte der Venezolaner seine Führung gegen den Asturier geschickt und sorgte für eine weitere Sensation in diesem Jahr.

Maldonado bescherte Williams den ersten Sieg seit dem Grand Prix von Brasilien vor acht Jahren. Damals, am 24. Oktober 2004, hatte der Kolumbianer Juan Pablo Montoya in einem Auto des britischen Traditionsrennstalls triumphiert. Maldonado, der in seinen vorherigen 23 Rennen lediglich fünf Zähler ergattern konnte, klassierte sich vor diesem Wochenende nie in der Nähe der Podestränge. Als bisheriges Bestergebnis stand für den 27-Jährigen der 8. Platz im diesjährigen GP von China in den Statistikbüchern.

Nicht mit Maldonado und Alonso mitzuhalten vermochten die beiden Lotus-Fahrer Kimi Räikkönen und Romain Grosjean, die für ihr Team mit den Rängen 3 und 4 jedoch erneut ein hervorragendes Ergebnis herausfuhren.

Kobayashi ganz stark – Pérez im Pech

Ein ganz starkes Rennen lieferte Saubers Kamui Kobayashi ab. Der 25-jährige Japaner, als Neunter ins Rennen gegangen, bescherte der Hinwiler Equipe als Fünfter zehn weitere wertvolle Punkte für die Konstrukteurs-Wertung. Sauber hat damit bereits 41 Zähler auf dem Konto. Zum Vergleich: In den letzten beiden Jahren waren es am Saisonende jeweils 44. Kobayashi egalisierte in Katalonien sein Bestergebnis, das er vor Jahresfrist in Monte Carlo aufgestellt hatte.

Für Sergio Pérez war das Rennen dagegen schon kurz nach dem Start gelaufen. Der als Fünfter gestartete Mexikaner erlitt nach einem Rencontre mit Grosjean vor der zweiten Kurve einen Reifenschaden hinten links, fiel ans Ende des Feldes zurück und musste an die Box. Nach dem dritten Boxenstopp musste Pérez den Sauber C31 dann abstellen, da ein Rad nicht richtig montiert war. Lewis Hamilton, der nach der Eroberung der Pole am Samstagabend disqualifiziert worden war und als Letzter starten musste, kämpfte sich bis auf den 8. Schlussrang vor.

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