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Wenn der Schutzengel mitfährt

Rennfahrer leben gefährlich. Das musste der Neuseeländer Chris van der Drift im englischen Brands Hatch am eigenen Leib erfahren. Das Video zeigt, was für Glück der 24-Jährige hatte.

Im zweiten Rennen der Superleague Formula flog der Wagen von van der Drift durch die Luft und zerschellte an einem Brückenpfeiler. In der Folge ging das Auto in Flammen auf. Nach dem Crash, der nach einem Missverständnis mit dem Franzosen Julien Jousse passierte, wurde der Lauf abgebrochen.

Das Erstaunliche an diesem Horrorunfall: Der Pilot war während des Transports ins Spital bei Bewusstsein. Im Krankenhaus mussten die Ärzte «nur» eine Operation an der rechten Hand vornehmen, ausserdem wurde ein Knöchelbruch und eine Schulterblessur festgestellt. Der Neuseeländer hatte fürwahr Glück im Unglück.

Immer wieder Brands Hatch

Die Strecke im Südosten von London, die bis ins Jahr 1986 im Rennkalender der Formel 1 stand, gilt als gefährlich und ist für ihre schweren Unfälle berüchtigt. Vor rund einem Jahr starb der Formel-2-Pilot Henry Surtees, 2008 liess der Motorradfahrer Craig Jones sein Leben.

Und auch der Schweizer Motorsport hat traurige Erinnerungen an Brands Hatch: Am 24. Oktober 1971 verunfallte der Freiburger Jo Siffert tödlich – nicht in einem WM-Rennen, sondern im sogenannten «Race of Champions».

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