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Von Vettel zermürbt

Mark Webber hat den Hahnenkampf mit Red-Bull-Kollege Sebastian Vettel satt. Der Australier steigt nach dieser Saison aus der Formel 1 aus und wechselt ins Sportwagenprogramm von Porsche.

Frostig: Die Stimmung zwischen Vettel und Webber ist mehr als unterkühlt.
Frostig: Die Stimmung zwischen Vettel und Webber ist mehr als unterkühlt.

Mark Webber stösst bei Porsche auf Neel Jani, der Schweizer hat vor wenigen Tagen auch beim deutschen Team unterschrieben. «Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung nach meiner Zeit in der Formel 1», sagt Webber.

Damit räumt der 36-jährige Australier den begehrten Platz beim Weltmeister-Team Red Bull Racing neben Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel. Als erster Anwärter gilt der frühere finnische Weltmeister Kimi Räikkönen, dessen Vertrag bei Lotus zum Jahresende ausläuft. Ob Vettel einen so grossen Namen wie Räikkönen neben sich zuläst, ist mehr als fraglich.

Vettel und Webber sind sich schon vor geraumer Zeit in die Haar geraten. Der Abgang von Webber kommt daher nicht überraschend. Das Klima zwischen ihm und dem deutschen Mitstreiter gilt spätestens seit dem geklauten Sieg von Vettel in Malaysia als zerstört.

Webbers Verträge waren zuletzt immer nur um ein Jahr verlängert worden. Er fuhr seit 2007 für Red Bull. Insgesamt bestritt Webber seit seinem Einstieg vor elf Jahren 203 Grand Prix, neunmal stand er dabei auf dem obersten Treppchen. An diesem Wochenende beginnt nun beim Grossen Preis von Grossbritannien seine Abschieds-Tournee.

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