Zum Hauptinhalt springen

Triumph und Geldbusse für Massa

Ferrari-Pilot Felipe Massa hat überlegen die Grand-Prix-Premiere in Valencia für sich entschieden.

Wegen eines Zwischenfalls in der Boxengasse durfte er sich seines Sieges allerdings erst eine Stunde nach Rennschluss sicher sein. Robert Kubica wurde Dritter, Nick Heidfeld Neunter.

BMW-Sauber meldet sich zurück

Nach dem missratenen Auftritt in Ungarn meldete sich BMW-Sauber dank Kubica in (fast) alter Stärke zurück. Der Pole war seit seinem Sieg Anfang Juni in Kanada nicht mehr unter die ersten drei gefahren und hatte in den letzten vier Grands Prix lediglich sieben WM-Punkte gesammelt. Heidfeld dagegen vermochte den beim Start an Nico Rosberg verlorenen Platz nicht mehr gutzumachen und ging zum zweiten Mal in Folge leer aus.

Massa kam ungefährdet zum vierten Sieg in diesem Jahr und dem neunten insgesamt. Ganz ohne Schrecksekunde kam der Brasilianer gleichwohl nicht durch. Bei der Wegfahrt nach seinem zweiten Boxenstopp vermochte er eine Kollision mit Adrian Sutil nur mit Mühe zu verhindern. Weil die Rennkommissäre den Vorfall erst nach Rennschluss behandelten, durfte sich Massa erst verspätet über seinen Triumph freuen. Die Stewards ahndeten das gefährliche Manöver mit einer Busse von 10 000 Euro.

Räikkönens Zwischenfall

Nicht ohne Nebengeräusche verlief auch der zweite Besuch von Kimi Räikkönen an der Zapfsäule. Obwohl sich der Tankschlauch nicht auf Anhieb vom Auto entfernen liess, fuhr der Finne wieder los - und riss damit einen seiner Gehilfen zu Boden. Der Pechvogel wurde zur Untersuchung unverzüglich ins Streckenspital überführt. Für Räikkönen kam das Aus kurze Zeit später in Form eines Motorschadens.

si/jr

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch