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Schwerer Unfall von Formel-1-Testpilotin

Der erste Einsatz von Maria de Villota als Testfahrerin der Formel-1-Equipe Marussia endete mit einem schweren Unfall. Sie sei aber ausser Lebensgefahr.

Rätselhafter Unfall: Maria de Villota liegt im Krankenhaus.
Rätselhafter Unfall: Maria de Villota liegt im Krankenhaus.
Keystone

Die 32-jährige Spanierin Maria de Villota kollidierte mit ihrem Marussia-Boliden gemäss britischen Medienberichten am Dienstag auf dem ehemaligen Militärflughafen von Duxford mit der Laderampe eines Transport-Lastwagens. Nach einer Installationsrunde habe De Villotas Rennwagen an der Box plötzlich wieder beschleunigt. Warum dies geschah, ist unklar.

«Von meinem Standpunkt sah es so aus, als habe der Helm die meiste Wucht des Aufpralls abgefangen», beschrieb ein Augenzeuge den Vorfall gegenüber der BBC. «Es war ein fürchterlicher Augenblick, in dem jeder sehr geschockt war.» Der erste Bericht der Ambulanz legt aber einen anderen Schluss nahe: De Villota habe sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen, heisst es im Communiqué.

Der Marussia-Rennstall hat den Unfall inzwischen offiziell bestätigt, äusserte sich aber noch nicht zum Grad von De Villotas Verletzungen. Auf der Team-Website wurde bekannt gegeben, dass die Spanierin bei Bewusstsein sei. Laut Medienberichten befinde De Villotas sich ausser Lebensgefahr. Die Rennfahrerin liege im Krankenhaus, weitere Informationen würden zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Das Fachportal Motorsport-total.com stellte die These auf, der Crash könne mit den Updates für das Rennen in Silverstone zusammenhängen. Vom Erfolg der technischen Verbesserungen hänge die Zukunft einzelner Verantwortlicher ab.

Maria de Villota hatte sich unheimlich auf die Testfahrten mit dem Marussia-Rennwagen gefreut. «Ich zähle schon seit drei Monaten die Tage runter. Es ist mein erster Test mit dem Team, daher will ich gute Arbeit leisten. Ich habe mich lange darauf vorbereitet. Jetzt kann ich es kaum noch erwarten», zitierte Motorsport-total.com die Tochter des ehemaligen Formel-1-Piloten Emilio de Villota.

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