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Schumachers Anteil an der Mercedes-Dominanz

Ein alter Weggefährte windet dem schwer verunfallten Rekordweltmeister ein Kränzchen – und träumt vom Formel-1-Einstieg von dessen Sohn.

«Von unschätzbarem Wert»: Michael Schumacher leistete bei Mercedes Aufbauarbeit.
«Von unschätzbarem Wert»: Michael Schumacher leistete bei Mercedes Aufbauarbeit.
Keystone

Für den ehemaligen Mercedes-Teamchef Ross Brawn ist die Dominanz der Silberpfeile in der Formel 1 nicht zuletzt ein Verdienst des vor drei Jahren beim Skifahren schwer verunfallten Michael Schumacher. «Dass er mit seinem Wissen und seiner Reife mit den Technikern zusammensass und erklärte, welche Schritte eingeleitet werden müssen, war von unschätzbarem Wert. Er hat massgeblich zur Schaffung der Systeme, die zum Erfolg führen, beigetragen», sagte Brawn dem Fernsehsender CNN. Schumacher fuhr zwischen 2010 und 2012 für Mercedes, mit Brawn arbeitete er zuvor schon bei Ferrari zusammen.

Brawn, vor allem bekannt für das legendäre Auto mit dem Doppeldiffusor, das dem nach ihm selbst benannten und später von Mercedes aufgekauften Formel-1-Team 2009 beide WM-Titel einbrachte, äusserte sich auch zu den Karriereperspektiven von Michael Schumachers Sohn Mick. «Es wäre sehr speziell, wenn er es auch in die Formel 1 schaffen würde», so der Konstrukteur. Der 17-jährige Schumacher-Sohn, dieses Jahr Zweiter in der deutschen Formel-4-Meisterschaft, will 2017 in der Formel 3 für Furore sorgen.

«Wenn Mick Schumacher in der Formel 3 einen guten Job macht, werden ihn viele Teams beobachten, natürlich auch Mercedes,» sagte Toto Wolff, der Chef des Weltmeister-Rennstalls zur «Gazzetta dello Sport». «Mick ist ein grossartiger Bursche und ein exzellenter Pilot, doch es ist richtig, dass er sich jetzt erst mal auf die Formel 3 konzentriert.» Dass Vater und Sohn den WM-Titel gewinnen, wäre kein Novum in der Geschichte der Königsklasse des Motorsports. Auch Keke, der Vater des aktuellen Champions Nico Rosberg, konnte die Formel-1-WM für sich entscheiden.

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