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Scharfe Angriffe auf «Steuerflüchtling» Hamilton

Der WM-Titel des englischen Formel-1-Piloten löst in seiner Heimat unterschiedliche Gefühle aus. Während Queen Elizabeth II «amused» ist, wettert ein Parlamentarier gegen Lewis Hamilton.

Dem Abgeordneten Bob Russell passt nicht, dass der jüngste Formel-1-Champion aller Zeiten seinen Wohnsitz in der Schweiz hat. Russell bezeichnete seinen erfolgreichen Landsmann kurz und bündig als «Steuerflüchtling». «Obwohl ihm England seinen Erfolg erst möglich gemacht hat, lebt er als Steuerflüchtling im Ausland», sagte der oppositionelle liberaldemokratische Politiker. Dem ist allerdings beizufügen, dass Hamilton seinen Wohnsitz in Luins VD am Lac Léman primär deshalb gewählt hat, weil er sich wegen des grossen Fan-Interesses kaum noch frei in seiner Heimat bewegen konnte.

Hamilton ist nicht der einzige Fahrer, der sich in der Schweiz wohl fühlt. Neben Ferrari-Ikone Michael Schumacher, der seinen Zündschlüssel in der Königsklasse des Automobilsports abgab, haben Fahrer wie Sebastian Vettel, Kimi Räikkönen oder Nick Heidfeld die Schweiz als Domizil gewählt.

Das Lob der Queen

Selbstverständlich erhielt Hamilton für seinen Kraftakt auch viel Lob. «Ich beglückwünsche Sie zu Ihrem bemerkenswerten und historischen Erfolg», schrieb die Königin an den erfolgreichen McLaren-Mercedes-Piloten. Der frischgebackene Weltmeister entzückte das Personal des Rennstalls in Woking südwestlich von London mit den Worten: «Der Titel ist ein Resultat der harten Arbeit, die alle geleistet haben. Ich werde niemals irgendwo anders hingehen.» Der Jubel und Applaus der 1000 Mitarbeiter war ihm gewiss.

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