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Sauber-Rookie Perez narrt die Elite

Mark Webber fuhr zum Auftakt der letzten Formel-1-Testphase in Montmeló die Tagesbestzeit. Für Verwirrung sorgte Sauber-Rookie Sergio Perez, der auf seiner schnellsten Runde eine Abkürzung nahm.

Platz 4 unter elf Fahrern: Sergio Perez.
Platz 4 unter elf Fahrern: Sergio Perez.
Keystone

Perez führte das offizielle Klassement dank seiner Linienwahl sogar zwischenzeitlich an. In der korrigierten Ranglistetauchte er auf Platz 4 auf - mit 1,573 Sekunden Rückstand auf den australischen Red-Bull-Piloten Webber. «Leider hatte Sergio auf seiner schnellsten Runde viel Verkehr vor sich. Wenn er die Runde ohne Abkürzung gefahren wäre, hätte es eine Zeit von 1:23,8 Minuten gegeben», erklärte Sauber-Technikchef James Key.

Webber benötigte 1:22,544 Minuten für seine Toprunde und war damit 81 Hundertstel schneller als Felipe Massa, der im Ferrari die Februar-Tests gewann. Bei Temperaturen von 15 Grad kam der ehemalige Weltmeister Jenson Button im McLaren auf den 2. Rang. Sein Rückstand auf Webber betrug 0,366 Sekunden. Dritter wurde der Russe Witali Petrow im Lotus-Renault. Nach wie vor sind die gefahrenen Testzeiten allerdings mit grosser Vorsicht zu geniessen. Auch 19 Tage vor dem ersten Grand Prix der Saison am 27. März in Australien wurden die Karten noch bei keinem Team wirklich aufgedeckt.

Sébastien Buemi kam nicht wie gewünscht auf Touren. Am Toro Rosso des Romands löste sich bereits bei Testbeginn ein Karosserie-Teil, das einen Schaden am Chassis verursachte und einen langen Reparaturstopp bedingte. Nach 48 absolvierten Runden klassierte sich Buemi auf dem 8. Rang der Tageswertung und verlor fast dreieinhalb Sekunden auf Webber. Webbers Teamkollege Sebastian Vettel greift wie die Teams von Ferrari, Mercedes und Williams erst am Mittwoch ins Testgeschehen auf dem Circuit de Catalunya ein.

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