Zum Hauptinhalt springen

Sauber fährt in Deutschland hinterher

Die beiden Sauber-Piloten büssen im freien Training auf dem Nürburgring mehr als zwei Sekunden auf den Tagesschnellsten Sebastian Vettel ein.

Schwache Performance: Nico Hülkenberg kommt im Sauber C32 nicht auf Touren.
Schwache Performance: Nico Hülkenberg kommt im Sauber C32 nicht auf Touren.
Keystone

Sebastian Vettel und Nico Rosberg gelten als die ersten Anwärter auf den Sieg am Sonntag beim Grand Prix von Deutschland, und bereits am Freitag gaben die beiden Deutschen im Training den Ton an. Der Weltmeister bezwang im Red Bull den zweifachen Saisonsieger im Mercedes letztlich um 0,235 Sekunden, Mark Webber wurde Dritter. Weniger als eine halbe Sekunde auf die beiden Deutschen an der Spitze verloren auch die Lotus-Fahrer Romain Grosjean (4.) und Kimi Räikkönen (5.).

Das Team Sauber reihte sich einmal mehr weit hinten ein. Langsamer als Nico Hülkenberg (15.) und Esteban Gutierrez (16.) waren in der schnelleren zweiten Übungseinheit lediglich die Fahrer der punktlosen Teams von Williams, Caterham und Marussia. Teamleader Hülkenberg, der mit seinem 10. Platz vor Wochenfrist in Silverstone für neue Zuversicht bei Sauber gesorgt hatte, büsste in beiden Sessions mehr als zwei Sekunden auf die Bestzeit ein.

Alles andere als einen Auftakt nach Mass erlebte Fernando Alonso. Der Spanier, mit 21 Punkten Rückstand auf Vettel Zweiter in der WM-Wertung, musste den Ferrari in der ersten Trainingseinheit bereits nach fünf Minuten wegen eines technischen Defekts stehen lassen. Im Tagesklassement schien Alonso schliesslich als Sechster auf. Lewis Hamilton, der am Morgen die beste Rundenzeit herausgefahren hatte, wurde hinter Alonsos Teamkollege Felipe Massa Achter in der kumulierten Zeitentabelle.

Vor der ersten Trainingseinheit hatte der Automobil-Weltverband auf Bitten von Pirelli die zulässigen Luftdruckwerte für die Reifen bekanntgegeben. Zudem wurden der maximale Winkel für den sogenannten Radsturz festgelegt und der Tausch von linken und rechten Hinterreifen strikt untersagt. Verstösse gegen diese Faktoren hatten gemäss Pirellis eingehender Analyse zu der Serie von gefährlichen Reifenplatzern in Silverstone beigetragen. Mit den neuen Reifen, die Pirelli für das Rennen auf dem Nürburgring zur Verfügung gestellt hatte, blieben den Fahrern im freien Training unliebsame Überraschungen erspart.

Nürburgring. Grand Prix von Deutschland. Freies Training. Erster Teil: 1. Lewis Hamilton (Gb), Mercedes, 1:31,754. 2. Nico Rosberg (De), Mercedes, 0,219. 3. Mark Webber (Au), Red Bull, 1,035. 4. Adrian Sutil (De), Force India, 1,068. 5. Kimi Räikkönen (Fi), Lotus, 1,202. 6. Felipe Massa (Br), Ferrari, 1,311. 7. Jenson Button (Gb), McLaren, 1,385. 8. Sebastian Vettel (De), Red Bull, 1,459. 9. Romain Grosjean (Fr/Sz), Lotus, 1,506. 10. Sergio Perez (Mex), McLaren, 1,702. 11. Paul di Resta (Gb), Force India, 1,739. 12. Nico Hülkenberg (De), Sauber, 2,056. Ferner: 17. Esteban Gutierrez (Mex), Sauber, 2,683. 22. Fernando Alonso (Sp), Ferrari (ohne Zeit). - 22 Fahrer im Training. – Zweiter Teil: 1. Vettel 1:30,416. 2. Rosberg 0,235. 3. Webber 0,267. 4. Grosjean 0,427. 5. Räikkönen 0,432. 6. Alonso 0,640. 7. Massa 0,643. 8. Hamilton 0,888. 9. Button 1,152. 10. Di Resta 1,381. Ferner: 15. Hülkenberg 2,079. 16. Gutierrez 2,346. - 22 Fahrer im Training.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch