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Horrorunfall und Alonso-Pech

Scott Dixon wird bei der Indy 500 abgeschossen, in die Luft katapultiert und sein Auto in Stücke gerissen. Er steigt unverletzt aus dem Wagen.

Der Unfall von Scott Dixon. Video: Tamedia/Motorsport Moments

Der Schutzengel war heute Sonntag in Indianapolis zu Gast. Er sass im Cockpit von Scott Dixon und schaute, dass dieser unverletzt aus einem schweren Unfall herausging.

Dixon startet von der Pole-Position und wird in der 53. Runde von Jay Howard abgeschossen, der zuvor in die Wand geknallt ist. Darauf hebt Dixon ab, fliegt knapp 50 Meter weit und prallt in eine Begrenzungsmauer, das Fahrzeug fällt komplett auseinander, Dixon aber bleibt unverletzt und kann selbstständig aus dem Wagen steigen. «Ich bin durchgeschüttelt - kein Wunder -, aber ich bin okay», berichtet Dixon. Zum Schluss bedankte sich Dixon beim Autohersteller, dass dieser ihm ein derart sicheres Auto gebaut hat.

21 Runden vor Schluss war Schluss für Alonso

Sein mit Spannung erwartetes Debüt bei den 500 Meilen von Indianapolis endete für Fernando Alonso enttäuschend: In der 179. von 200 Runden erlitt sein Honda einen Motorenschaden und rollte aus. Dabei hatte der Spanier den Monaco-GP ausgelassen, weil er in einer bislang missratenen Formel-1-Saison ein Erfolgserlebnis suchte.

Trotzdem war Alonso eine Bereicherung für das traditionsreiche Rennen über 805km. So schrieb er die schnellste Rundenzeit der Indy-Geschichte, und in der Startphase übernahm er mehrfach die Führung. «Es hat Spass gemacht», sagte er, «es war die beste Erfahrung meiner Karriere.»

Ohne Alonso war der Weg frei für Takuma Sato, auch er mit Erfahrung in der Formel 1 (90 GP zwischen 2002 und 2008). Der 40-jährige Japaner siegte vor Dreifachgewinner Helio Castroneves und Rookie Ed Jones.

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