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Rassistische Hetzkampagnen: Hamilton stand vor Rückzug

Anthony Hamilton ärgert sich über die Hasskampagne gegen seinen Sohn Lewis und hatte gar überlegt, seinen Filius aus dem Zirkus zurückzuziehen.

Anthony Hamilton freut sich über den Triumph des 23-jährigen Lewis, der jüngster Formel-1-Weltmeister der Geschichte ist. Doch der Vater hat grosse Mühe, was für Reaktionen die Teilnahme seines Sohns in der Königsklasse ausgelöst hat.

Eine spanische Website musste in der letzten Woche wegen rassistischen Aussagen vom Netz genommen werden. Im vergangenen Februar wurde bei Testfahrten in Barcelona der McLaren-Mercedes-Pilot von fanatischen Fans aufs Übelste rassistisch beschimpft. Und vor dem grossen Finale beim GP von Brasilien wurde Nic Hamilton, der 16-jährige Bruder von Lewis, von einem brasilianischen TV-Moderator mit einer schwarzen Spielzeugkatze beworfen.

Das Mass ist voll

Gerade dieser Akt von Unfairness vor dem Formel-1-Finale in São Paulo, in dem Hamilton und der einheimische Felipe Massa einen fantastischen und spannenden Kampf um die WM-Krone lieferten, war Anthony Hamilton der Kragen geplatzt. «Wir sind anständige Leute. Und als Vater muss man sich schützend vor die Familie stellen. Wenn es Menschen gibt, die uns nicht mögen, dann bin ich traurig über sie. Gott möge ihnen verzeihen. Aber ich traute meinen Augen nicht, als diese schwarze Katze gegen meinen Sohn Nic geworfen wurde. Das geht einfach nicht.»

Der Vater des jüngsten Formel-1-Champions aller Zeiten zog deshalb sogar in Betracht, seinen Sohn aus dem Verkehr der Formel 1 zu nehmen. «Ich dachte immer mehr nach, dass dies nicht das geeignete Umfeld für meine Familie ist.»

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