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Porsche und Audi liebäugeln mit Formel 1

Falls die Königsklasse 2013 einen Einheitsmotor einführt, will der VW-Konzern mit einer seiner Luxusmarken in den Grand-Prix-Zirkus einsteigen. Die Chancen dafür stehen gut.

In den Schubladen des Automobil-Weltverbands FIA liegen die Pläne für den sogenannten Weltmotor inzwischen bereit. Zum 1,6-Liter-Turboaggregat mit 3 bar Ladedruck und maximal 10'500 Umdrehungen pro Minute soll nach dem Willen der FIA auch das Hybridsystem KERS gehören. Dieses verkörpert die für den VW-Konzern wichtige Verbindung zur fortschrittlichen Serienherstellung. «Wenn das Reglement feststeht, dann entscheiden wir schnell. Wir könnten ein solches Triebwerk recht kurzfristig aufbauen», sagte der VW-Berater und frühere Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck dem Fachportal Motorsport-total.com.

Von den beiden deutschen Luxusmarken aus dem Hause VW hat Porsche bereits eine Formel-1-Vergangenheit, der Fokus der Schwaben soll derzeit aber mehr dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans gelten. Daher könnte Audi zum Handkuss kommen. Die Bayern haben in Le Mans in den vergangenen elf Jahren zehnmal gewonnen, den Erfolg des als Bentley getarnten Siegerautos von 2003 eingerechnet. Die Formel 1 wäre eine spannende Herausforderung.

Dass Audi oder Porsche wie der deutsche Rivale Mercedes als Werksteam in die Königsklasse einsteigen werden, ist kaum anzunehmen. Der VW-Konzern steht jedoch in Verbindung zum Williams-Rennstall. Williams Hybrid Power hat im Rahmen der Fertigung von Strassenautos das KERS-Schwungrad für den neuen Porsche 911 GT3 Hybrid entwickelt.

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