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«Man wird kastriert»

Rückzugsgedanken, Ärger mit dem Motorenpartner und Hohn von der Konkurrenz: Red Bull macht in der Formel 1 schwere Zeiten durch.

Red-Bull-Teamchef Helmut Marko hat wenig Grund zum Lachen. Mit Regeländerungen stösst man bei der FIA auf taube Ohren und auf der Strecke fährt der ehemalige Dominator dem aktuellen Branchenprimus nur noch hinterher.
Red-Bull-Teamchef Helmut Marko hat wenig Grund zum Lachen. Mit Regeländerungen stösst man bei der FIA auf taube Ohren und auf der Strecke fährt der ehemalige Dominator dem aktuellen Branchenprimus nur noch hinterher.
Keystone
Immerhin einen Ferrari konnte Daniel Ricciardo hinter sich lassen – gegen den drittplatzierten Sebastian Vettel hatte er jedoch keine Chance.
Immerhin einen Ferrari konnte Daniel Ricciardo hinter sich lassen – gegen den drittplatzierten Sebastian Vettel hatte er jedoch keine Chance.
Keystone
Darüber hat Mercedes-Teamchef Toto Wolff nur ein müdes Lächeln übrig. Vielsagend verwies er an die Klagemauer in Jerusalem.
Darüber hat Mercedes-Teamchef Toto Wolff nur ein müdes Lächeln übrig. Vielsagend verwies er an die Klagemauer in Jerusalem.
Keystone
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Wie schnelllebig die Sportwelt ist, zeigt derzeit die Situation von Red Bull in der Formel 1. Von 2010 bis 2013 dominierte das Brause-Team, allen voran der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel, die Motorsport-Königsklasse beinahe nach Belieben, um in der darauffolgenden Saison die Mercedes-Heckflügel besser zu kennen als die eigene Boxengasse. Auch der Start ins aktuelle Rennjahr ist gründlich missglückt – der Vorjahresdritte Daniel Ricciardo wurde überrundet und landete auf Rang 6, Neuling Daniil Kwjat konnte wegen eines Getriebeschadens gar nicht erst starten.

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