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Lüthi fährt vorne mit – Pech für Aegerter

Tom Lüthi rettet beim GP von Grossbritannien in Silverstone die Schweizer Ehre: Der Emmentaler fährt auf Rang 5. Dominique Aegerter wird nach Sturz noch 21.

Solider Auftritt: Tom Lüthi schwächelte nur zu Beginn des Rennens.
Solider Auftritt: Tom Lüthi schwächelte nur zu Beginn des Rennens.
Keystone

Für Suter-Fahrer Dominique Aegerter war das Rennen schon in der ersten Runde gelaufen: Der 23-jährige Oberaarauger legte von Position 19 aus einmal mehr einen seiner berühmten Blitzstarts hin, lag nach wenigen Kurven auf Rang 12 und fuhr beim Versuch, Maverick Viñales auf Rang 8 zu überholen, von hinten auf den Spanier auf und stürzte ins Kiesbett.

Seine Aufholjagd endete auf Rang 21, nachdem er in den letzten Runde noch sieben Fahrer überholen konnte, darunter auch seinen Teamkollegen Robin Mulhauser (27.). In der Gesamtwertung hat der WM-Vierte mit 123 Punkten den Anschluss ans Spitzentrio verloren. Der Spanier Esteve Rabat baute mit seinem 5. Saisonsieg die Führung auf seinen Kalex-Teamkollegen Mika Kallio auf 17 Punkte aus (233:216). Der Finne, der lange allein an der Spitze gelegen hatte, musste sich um 0,063 Sekunden geschlagen geben, konnte aber wenigstens den WM-Dritten Maverick Viñales (166 Punkte) knapp hinter sich halten.

Tom Lüthi, aus der zweiten Reihe gestartet, verlor zwar in der ersten Runde drei Plätze, hielt sich aber bis Rennhälfte in der Spitzengruppe und beendete das Rennen schliesslich auf Rang fünf. Der 27-jährige Emmentaler, 2005 in der 125er-Klasse Weltmeister, profitierte dabei auch von einem Crash zwischen Simone Corsi (It) und Jonas Folger (De).

Das tat auch der 24-jährige Zürcher Oberländer Randy Krummenacher, der von Startplatz 24 aus elf Ränge gutmachen konnte und mit 18 Sekunden Rückstand als 13. endlich wieder einmal drei WM-Punkte gewinnen konnte.

In der MotoGP feierte Weltmeister Marc Marquez seinen elften Saisonsieg im zwölften Rennen. Der 21-jährige Spanier, der vor zwei Wochen in Brünn seine erste Niederlage einstecken musste, lieferte sich mit seiner Honda einen packenden Kampf gegen den vierfachen Weltmeister Jorge Lorenzo, der als Zweiter auf Yamaha 0,732 Sekunden verlor. Das Duell um Platz 3 entschied der neunfache Weltmeister Valentino Rossi (It, Yamaha) mit acht Sekunden Rückstand hauchdünn vor Dani Pedrosa (Sp, Honda). In der WM führt Marquez nun mit 288 Zählern vor Pedrosa (199), Rossi (189) und Lorenzo (157).

In der Moto3 hatten bis kurz vor Schluss der 17 Runden nicht weniger als 16 Fahrer Chancen auf den Sieg. Am Ende entschied der Spanier Alex Rins den Krimi mit 0,011 Sekunden Vorsprung auf seinen Honda-Teamkollegen Alex Marquez und 0,072 Sekunden vor Rookie Enea Bastianini. WM-Leader Jack Miller (Au, KTM) landete auf Rang 6.

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