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Lotus will die Nummer 1 werden

Lotus hat neue Investoren gefunden. Und die neuen Teilhaber setzen die Ziele in der Formel 1 sehr hoch – sowohl sportlich als auch finanziell.

Lotus-Pilot Kimi Räikkönen: Dank neuen Investoren bald zum WM-Titel?
Lotus-Pilot Kimi Räikkönen: Dank neuen Investoren bald zum WM-Titel?
Keystone

Das internationale Konsortium Infinity Racing, das sich aus Unternehmern aus Abu Dhabi sowie offenbar aus der Königsfamilie des Sultanats Brunei zusammensetzt, hat jüngst 35 Prozent von Lotus übernommen. Begehrlichkeiten der neuen Teilhaber sind durchaus vorhanden. Der amerikanische Hedgefonds-Manager Mansoor Ijaz, der sich bei diesem Konsortium beteiligt, meint selbstbewusst: «Ich sage es frei heraus: In zwölf Monaten sind wir die Nummer eins.» Branchenleader Red Bull wird die Ankündigung zur Kenntnis nehmen.

Ijaz erklärt im Gespräch mit «Sports Pro Media», warum er so optimistisch ist: «Mit Kimi Räikkönen haben wir den meiner Meinung nach besten Fahrer im Motorsport. Ausserdem haben wir ein tolles Team. Es geht also nur darum, sicherzustellen, dass wir uns einen entscheidenden Vorteil erarbeiten.» Das neue Reglement, so Ijaz weiter, biete die richtige Chance. Auch Weltmeister Sebastian Vettel dürfte diese Worte noch lange im Ohr haben.

Mit mehreren Teams in Verhandlungen

Wie konkret Lotus den Schritt nach vorne anpacken wird, das wollte der Geschäftsmann allerdings nicht ausplaudern. «Wir heben noch ein paar Überraschungen auf, mit denen wir dann den Titel gewinnen wollen.» Sie hätten auf jeden Fall enorme technologische Kapazitäten, um Lotus zur Nummer eins zu machen, auch an der Sponsorenfront. Dabei wolle er sein weltweites Netzwerk benutzen, sagt Ijaz.

Pikant ist die Äusserung des Amerikaners, dass Lotus nicht der einzige Verhandlungspartner gewesen sei. Sie hätten sich seit zwei Jahren mit der Formel 1 beschäftigt. «Bevor wir uns für Lotus entschieden, hatten wir uns drei andere Teams angesehen. Ich sage nicht, welche es waren.» Schliesslich sei die Wahl auf Lotus gefallen, weil «die Konkurrenz den ganzheitlichen Teamspirit und eine klare Unternehmensorganisation vermissen liess. Es gab gleich zu Beginn diesen Funken, der klarmachte, dass wir auf derselben Wellenlänge wie Lotus agieren», erklärt Ijaz. Er und seine Investoren wollen vom Engagement auch profitieren. Das sei aber nicht das primäre Ziel.

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