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Lotus Renaults leeres Cockpit

Beim Formel-1-Rennstall Lotus Renault warten die Verantwortlichen auf die Rückkehr von Robert Kubica und verzögern die Planung zur nächsten Saison.

Keine Nachricht über seine Rückkehr: Robert Kubica.
Keine Nachricht über seine Rückkehr: Robert Kubica.
Keystone

«Die neue Deadline ist Ende Oktober – und vielleicht auch länger», liess Lotus Renaults Chef Eric Boullier gegenüber Motorsport-total.com verlauten. Gemeint ist die Frist, bis zu der sich der verletzte Robert Kubica zurückmelden soll. Eine erste Frist, welche auf Mitte Oktober angesetzt war, liess der Pole verstreichen.

Keine gute Nachricht also für Bruno Senna, Witali Petrow, Romain Grosjean und Rubens Barrichello, welche sich alle Hoffnungen auf einen Platz beim Lotus-Renault-Team machen. Sie müssen weiterhin auf eine definitive Zusage von Eric Boullier warten, der vor einer Entscheidung selbst die Informationen über den Gesundheitszustand von Kubica abwarten will. Für Boullier ist klar, dass ein Comeback von Kubica bei Lotus Renault sein soll.

Weiterhin zuversichtlich

Wie aber schon zuvor von Lotus Renault angedeutet wurde, werden die Verantwortlichen nicht mehr lange warten können. Die Planung für die Saison 2012 ist in vollem Gange. Jedoch weiss auch Eric Boullier zurzeit nichts Näheres zu Kubicas Zustand oder ob er überhaupt einen PW lenken könnte. Zudem ist der Kontakt zu seinem Fahrer nicht gewährleistet beziehungsweise scheint nur über seinen Manager zu laufen. «Sie sind zuversichtlich, dass Robert zurückkehren wird, was gut zu hören ist», sagte Boullier nach einem Gespräch mit Kubicas Manager Daniele Morelli.

Könnte es sich um eine Hinhaltetaktik handeln? Denn Robert Kubicas Vertrag bei Lotus Renault läuft Ende dieses Jahres aus. Kubica soll weiterhin unter Schmerzen leiden, weshalb die eigentlich für Ende September geplanten Tests im Simulator erneut verschoben werden mussten. Der Lotus-Renault-Chef nimmt die Unsicherheiten um seinen Fahrer aber gelassen, da die Plätze in den besten Formel-1-Teams für die nächste Saison bereits vergeben sind. «Unser Cockpit ist wahrscheinlich das, das die noch freien Fahrer am meisten haben wollen. Wenn der Fahrermarkt total in Bewegung wäre, müssten wir uns wahrscheinlich früher entscheiden. Das ist also gut für Robert und für uns», gibt sich Boullier optimistisch.

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