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Formel-1-Fahrer drohen mit Boykott

Nach den Vorfällen in Silverstone erhitzt die Problematik um die Reifen die Gemüter in der Formel 1. Die Fahrergewerkschaft hat bei weiteren Missgeschicken einen Boykott angekündigt.

Heisse Dikussionen: Die Problematik um die Reifen bewegt die Gemütslage der Fahrer.
Heisse Dikussionen: Die Problematik um die Reifen bewegt die Gemütslage der Fahrer.
Keystone

Weitere geplatzte Reifen hätten einen sofortigen Boykott des Grand Prix von Deutschland zur Folge. Diese Massnahme haben die Formel-1-Piloten vor dem Rennen auf dem Nürburgring beschlossen. Zuletzt in Silverstone waren gleich fünf Reifen bei höchsten Geschwindigkeiten explodiert.

Die vermeidbaren Probleme würden «das Leben der Fahrer, Streckenposten und Fans gefährden», betonte die Fahrervereinigung GPDA in einer eindringlichen Stellungnahme. «Wir sind dazu bereit, unsere Autos bis ans Limit zu bringen, so wie wir es immer tun, und wie es von unseren Teams, Sponsoren und Fans verlangt wird», gab die GPDA nach der Fahrersitzung am Donnerstagabend auf dem Nürburgring bekannt. Die Pilotenvereinigung schränkte aber gleich im nächsten Satz ein: «Die Fahrer haben sich dazu entschlossen, sich sofort von der Veranstaltung zurückzuziehen, sollten ähnliche Probleme beim GP von Deutschland auftreten.

Die Angst überwiegt

Damit greifen die Fahrer zum allerletzten Mittel, um die Dramatik der Situation deutlich zu machen. Die Angst vor einem fatalen Unfall überwiegt. Ferrari-Pilot Fernando Alonso etwa will sein Leben nicht noch einmal aufs Spiel setzen, war er doch schon beim GP von Grossbritannien am vergangenen Sonntag nur knapp einem wegfliegenden Reifenteil des McLaren von Sergio Perez entgangen.

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