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Ferrari will im SF1000 eine neue Attacke starten

Ferrari enthüllt seinen neuen Formel-1-Wagen. Mit dem SF1000 wollen die Italiener ihren ersten Fahrer-WM-Titel seit 2007 holen.

Der neue Ferrari trägt die offizielle Bezeichnung SF1000. Video: AP/Tamedia

Im historischen Theater Romolo Valli in Reggio Emilia fiel Sebastian Vettel gleich einmal ein wichtiges Detail an seinem neuen Ferrari ins Auge. «Er ist ein bisschen röter als im vergangenen Jahr», meinte der viermalige Formel-1-Weltmeister lächelnd bei der offiziellen Vorstellung des Rennwagens. Der neue Ferrari trägt die offizielle Bezeichnung SF1000. Der Name deutet auf den 1000. Grand Prix von Ferrari in der Formel 1 in diesem Jahr hin. Und Vettel will in seinem vorerst letzten Vertragsjahr unbedingt erstmals Weltmeister mit den Italienern werden.

Aus den Fehlern lernen

Am 19. Februar in Barcelona, wenn die ersten offiziellen Testfahrten starten, soll der SF1000 zumindest sein Potenzial andeuten. «Wir müssen aus unseren Fehlern lernen», sagte Teamchef Mattia Binotto nach einer pompösen Einführung mit klassischer Musik, Dirigent, Chor und auch DJ. «Wir müssen uns auf die Verlässlichkeit konzentrieren.»

Die Formel-1-Teams präsentieren in diesen Tagen ihre Boliden für die neue Saison. Am 19. Februar stellte Alfa Romeo den C39 vor. Kimi Räikkönen (rechts) und und Antonio Giovinazzi mit ihrem neuen Dienstauto.
Die Formel-1-Teams präsentieren in diesen Tagen ihre Boliden für die neue Saison. Am 19. Februar stellte Alfa Romeo den C39 vor. Kimi Räikkönen (rechts) und und Antonio Giovinazzi mit ihrem neuen Dienstauto.
AP Photo
Robert Kubica auf einer Testfahrt mit dem Alfa Romeo in Barcelona.
Robert Kubica auf einer Testfahrt mit dem Alfa Romeo in Barcelona.
Reuters
«Er ist ein bisschen röter als im vergangenen Jahr», sagte Sebastian Vettel, neben Charles Leclerc der Ferrari-Pilot, bei der Präsentation.
«Er ist ein bisschen röter als im vergangenen Jahr», sagte Sebastian Vettel, neben Charles Leclerc der Ferrari-Pilot, bei der Präsentation.
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Für Ferrari und Vettel wird es Zeit. Die Italiener wurden letztmals 2007 Fahrerweltmeister, ihre letzte Konstrukteurs-WM holten sie im Jahr darauf. Vettel will in seinem mittlerweile sechsten Jahr bei der Scuderia nun erstmals mit dem Formel-1-Dauermitglied den Titel holen. Der letzte Deutsche, dem das mit Ferrari gelang, war sein Idol Michael Schumacher.

«Wir sind alle auf ein Ziel konzentriert, und das ist zu siegen», sagte Ferrari-Präsident Louis Camilleri in dem voll besetzten Theater. «Wir zählen auf Sebastian und Charles (Leclerc)», betonte Camilleri mit Blick auf seine beiden Star-Piloten. Bis zum ersten Grand Prix am 15. März in Melbourne wartet aber noch viel Arbeit auf Vettel und seinen Stallrivalen aus Monaco.

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