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Der Fauxpas des Valentino R.

Nach dem tödlichen Unfall von Luis Salom veröffentlichte Valentino Rossi irritierende Fotos.

Wenig Fingerspitzengefühl bei Valentino Rossi an einem traurigen Tag.
Wenig Fingerspitzengefühl bei Valentino Rossi an einem traurigen Tag.
Keystone

Grosse Anteilnahme am Unfalltod von Moto2-Pilot Luis Salom. Sportfans auf der ganzen Welt äusserten auf den sozialen Netzwerken ihr Beileid, auch Saloms Kollegen in der Motorrad-WM zeigten sich geschockt von den Folgen eines Trainingssturzes auf dem Circuit von Barcelona. «Das trifft mich zutiefst», sagte Tom Lüthi, ein Riesenschock sei das, liess der Berner im «Blick» verlauten.

Einer allerdings liess an diesem traurigen Freitag jegliches Fingerspitzengefühl vermissen, und es war ausgerechnet der populärste Töfffahrer der Welt: Valentino Rossi. Statt ebenfalls sein Bedauern auszudrücken (oder wenigstens zu schweigen), postete der neunfache Weltmeister auf Twitter und Instagram Bilder seiner Trainingsfahrten am Freitag. Eines zeigte ihn gar bei einem schwungvollen Wheelie – ein Ausdruck der Freude.

Insgesamt drei solcher Einträge publizierte Rossi spät am Freitagabend – gerade so, als hätte wenige Stunden zuvor die Motorrad-WM nicht ihren dritten Todesfall in weniger als sechs Jahren erlebt.

Selbst einige seiner Fans goutierten diesen Fauxpas nicht. «Ich bewundere dich, Valentino, aber heute ist nicht der richtige Tag dafür», schrieb ein Follower. Ein anderer meinte: «Willst du mich veralbern? Es ist ein Kollege gestorben, und du stellst so ein Foto online?»

Wenige Minuten später äusserste sich Rossi dann doch noch zum Tod des 24-jährigen Spaniers Salom. So knapp wie möglich: «Ein trauriger Tag. Ciao, Luis.» (wie)

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