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Das beste Sauber-Qualifying aller Zeiten

Sauber-Pilot Kamui Kobayashi sichert sich im Qualifying zum GP von Belgien hinter Jenson Button Startplatz 2. Sein Stallgefährte Sergio Pérez klassiert sich als Vierter.

Daumen hoch: Kamui Kobayashi, Jenson Button und Pastor Maldonado (v.l.) drückten dem Qualifying in Spa den Stempel auf.
Daumen hoch: Kamui Kobayashi, Jenson Button und Pastor Maldonado (v.l.) drückten dem Qualifying in Spa den Stempel auf.
Keystone

So gut wie in Spa-Francorchamps war Sauber in einem Qualifying als eigenständiges Team noch nie. Nicht nur der zweitplatzierte Kamui Kobayashi glänzte, auch sein Stallgefährte Sergio Pérez überzeugte als Vierter auf der ganzen Linie. Kobayashi seinerseits steigerte seine Bestleistung in der Qualifikation um zwei Einheiten. Mitte April in Shanghai war er Vierter geworden, konnte den Grand Prix von China nach einer Rückversetzung des Engländers Lewis Hamilton im McLaren aber als Nummer 3 in Angriff nehmen.

Pérez hatte im Qualifying die fünftbeste Zeit aufgestellt, rückte aber auf Kosten von Pastor Maldonado noch eine Position vor. Der Venezolaner wurde als Drittklassierter wegen Behinderung des Deutschen Nico Hülkenberg im Force India nachträglich mit der Rückversetzung von drei Plätzen bestraft. Damit steht Pérez in der Startaufstellung so weit vorne wie noch nie. Bisheriges Bestergebnis im Qualifying war der 5. Platz, den der Mexikaner im Mai in Spanien erreicht hatte.

Vettel nicht unter den Top 10

Als Team war Sauber, die Zeit der Zusammenarbeit mit BMW in den Jahren 2006 bis 2009 eingerechnet, in einem Qualifying überhaupt noch nie so gut. Die sechs Rangpunkte in Francorchamps stellen ein Bestergebnis dar. Auf sieben Punkte hatten es Robert Kubica und Nick Heidfeld in der Saison 2008 gebracht, nämlich beim Auftakt in Australien ebenfalls mit den Plätzen 2 für den Polen und 5 für den Deutschen sowie drei Wochen später in Bahrain dank der Pole-Position für Kubica und Platz 6 für Heidfeld. Button steht zum ersten Mal seit über drei Jahren wieder auf dem besten Startplatz. Damals, im Mai 2009, hatte er den Grand Prix von Monaco von ganz vorne in der Startkolonne in Angriff genommen.

Sebastian Vettel fehlte überraschend im Final der besten zehn. Der Weltmeister und Vorjahressieger schloss das Qualifying als Elfter ab, gehörte aber zu den Profiteuren der Rückversetzung seines Teamkollegen Mark Webber. Der Australier, in der Qualifikation Siebter, büsste wie Nico Rosberg im Mercedes wegen eines Getriebewechsels in der Startkolonne fünf Plätze ein. Rosberg, der schon im ersten Abschnitt des Qualifyings auf der Strecke geblieben war, blieb nur Startplatz 23. Nicht viel rosiger sieht es für seinen Teamkollegen Michael Schumacher aus. Der Rekord-Weltmeister startet zu seinem 300. Grand Prix von Position 13.

Startaufstellung zum GP von Belgien:1 Jenson Button (Gb), McLaren. 2 Kamui Kobayashi (Jap), Sauber. 3 Kimi Räikkönen (Fi), Lotus. 4 Sergio Péez (Mex), Sauber. 5 Fernando Alonso (Sp), Ferrari. 6* Pastor Maldonado (Ven), Williams. 7 Lewis Hamilton (Gb), McLaren. 8 Romain Grosjean (Fr/Sz), Lotus. 9 Paul di Resta (Gb), Force India. - Nach dem zweiten Teil des Qualifyings ausgeschieden: 10 Sebastian Vettel (De), Red Bull. 11 Nico Hülkenberg (De), Force India. 12** Mark Webber (Au), Red Bull. 13 Michael Schumacher (De), Mercedes. 14 Felipe Massa (Br), Ferrari. 15 Jean-Eric Vergne (Fr), Toro Rosso. 16 Daniel Ricciardo (Au), Toro Rosso. 17 Bruno Senna (Br), Williams. - Nach dem ersten Teil des Qualifyings ausgeschieden: 18 Heikki Kovalainen (Fi), Caterham. 19 Witali Petrow (Russ), Caterham. 20 Timo Glock (De), Marussia. 21 Pedro de la Rosa (Sp), HRT. 22 Charles Pic (Fr), Marussia. 23** Nico Rosberg (De), Mercedes. 24 Narain Karthikeyan (Ind), HRT. - 24 Fahrer gestartet und fürs Rennen qualifiziert. * = Rückversetzung um drei Plätze (Behinderung von Hülkenber). ** = Rückversetzung um 5 Plätze (Getriebewechsel).

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