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Buemi muss nach Unfall bitter büssen

Der Schweizer Rennfahrer bekam bei der Qualifikation zum Grand Prix in Schanghai die Folgen seines Unfalls vom Freitag zu spüren – er muss seinem Teamkollegen den Vortritt lassen.

Als 13. am Start: Sébastien Buemi.
Als 13. am Start: Sébastien Buemi.

Wie schon vor drei Wochen in Australien startet das Red-Bull-Duo Vettel/Webber am Sonntag in Schanghai aus der ersten Reihe. Im Vorjahr belegten Sebastian Vettel und Mark Webber im Grand Prix von China die Ränge 1 und 2.

Für Red Bull-Renault war der erste GP-Triumph gleich ein doppelter. Der Sieg in Schanghai führt auch in diesem Jahr über den Rennstall aus Milton Keynes. Vettel startet schon zum dritten Mal in dieser Saison aus der Pole-Position, Webber sorgte im Qualifying wie schon in Australien dafür, dass die Bullen die erste Startreihe monopolisieren.

Fernando Alonso und Nico Rosberg besetzen die zweite Reihe. Rosberg fügte seinem Teamkollegen Michael Schumacher (9. Startplatz) im internen Vergleich eine weitere Niederlage zu. Die vermeintliche Nummer 2 distanzierte den siebenfachen Weltmeister so deutlich wie noch nie. Den Vorstoss in den dritten Qualifying-Teil der besten zehn schaffte Schumacher nur mit 33 Tausendsteln Reserve.

Buemi muss Alguersuari den Vortritt lassen

Im Lager von BMW-Sauber herrschte nach dem schlechtesten Qualifying der so missglückten ersten Saisonphase Konsternation. Kamui Kobayashi und Pedro de la Rosa sicherten sich lediglich die Startplätze 15 und 17. Unglücklich kämpfte Sébastien Buemi (13. Startplatz). Der Romand musste seinem Stallgefährten Jaime Alguersuari (12.) erstmals den Vortritt lassen.

Weil Buemi wegen technischer Probleme und seines Unfalls am Freitag nicht dazu gekommen war, sein Auto abzustimmen, war das Verdikt alles andere als verwunderlich. Den Umständen entsprechend war Buemi mit seiner Leistung noch zufrieden.

si/oku

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