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Alonso souverän, Hamilton kopflos

Der Spanier feiert beim Nacht-GP von Singapur einen Start-Ziel-Sieg und ist in der WM nun Mark Webbers erster Verfolger.

Alonso begiesst seinen vierten Saisonsieg.
Alonso begiesst seinen vierten Saisonsieg.
Keystone
Der Spanier war jederzeit Herr der Lage.
Der Spanier war jederzeit Herr der Lage.
Keystone
Webber freute sich über Platz 3, als hätte er den Sieg errungen.
Webber freute sich über Platz 3, als hätte er den Sieg errungen.
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Vor zwei Jahren hatte Fernando Alonso den inszenierten Unfall seines damaligen Stallgefährten Nelson Piquet gebraucht, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Diesmal gab es am Triumph des Asturiers aber nichts auszusetzen. Er hielt seinen Verfolger Sebastian Vettel sicher in Schach und raste von der Pole souverän zum Triumph.

Dank den 25 Punkten für seinen vierten Saisonsieg stösst Alonso in der WM-Wertung auf Platz 2 vor. Er verkürzte den Rückstand auf den führenden Mark Webber auf elf Zähler. Webber, der als einziger Spitzenfahrer den obligatorischen Boxenstopp während der ersten Safety-Car-Phase hinter sich brachte, wurde Dritter.

Hamilton verliert erneut die Nerven

Lewis Hamilton leistete sich wie schon in Monza einen fatalen Fehler. Der Brite, bis vor zwei Wochen noch erster WM-Anwärter, zog im Positionskampf mit Webber viel zu ungestüm nach innen und bleib mit einem Defekt auf der Strecke. Es war der dritte Ausfall in den letzten vier Rennen für den Weltmeister von 2008.

Sébastien Buemi kam auf Platz 14 ins Ziel und schnupperte nur für kurze Zeit am 10. Platz, der ihm noch einen Punkt eingebracht hätte. Nach einem Fahrfehler musste er den wegen eines Plattfusses nach hinten durchgereichten Robert Kubica aber ziehen lassen. Ein zusätzlicher Reifenwechsel besiegelte schliesslich Buemis Schicksal. Kubica verbesserte sich mit einer Reihe furioser Manöver noch auf Platz 7.

Heidfelds Comeback misslingt

Die Fahrer des Schweizer Sauber-Teams kamen nicht ins Ziel. Für Kamui Kobayashi endete der GP von Singapur nach halber Distanz in der Leitplanke. Zu diesem Zeitpunkt lag der Japaner an zehnter Stelle. Kurz zuvor hatte Kobayashi Rekord-Weltmeister Michael Schumacher mit einem seiner berüchtigten Kamikaze-Manöver in die Auslaufzone gedrückt.

Nick Heidfeld kam bei seinem Comeback nur wenige Runden weiter. Nach einem Zwischenfall mit Schumacher landete er in der Streckenbegrenzung. Die Hoffnung auf WM-Punkte musste Heidfeld schon kurz nach dem Start begraben. Der Sauber des Deutschen wurde zuerst hinten von Adrian Sutils Force India getroffen, dann fuhr ihm Sutils Teamkollege Vitantonio Liuzzi ins Heck. Heidfeld musste sich deshalb eine neue Frontpartie abholen. Zudem verzögerte sich die Weiterfahrt durch einen Fehler der Boxencrew. Beim Reifenwechsel zogen die Mechaniker vorne rechts einen harten statt einen weichen Reifen auf.

si

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