Früh den Anschluss verloren

Wieder vermochte Tom Lüthi nicht mit den Besten mitzuhalten: Der Berner wird beim GP von Aragonien Sechster.

Nachdenklich: Für Tom Lüthi reichte es wieder nicht zu einem Podestplatz.

Nachdenklich: Für Tom Lüthi reichte es wieder nicht zu einem Podestplatz.

(Bild: Mirco Lazzari/Getty Images)

Er wollte vorne mithalten. Bloss nicht wieder gleich den Anschluss an die Spitze verlieren. Ja nicht im Verkehr des Mittelfeldes stecken bleiben. Letzteres konnte Tom Lüthi vermeiden, aber vorne mithalten? Das gelang ihm nicht. Auch beim GP von Aragonien war der Emmentaler nicht konkurrenzfähig genug, um um den Tagessieg zu fahren. Oder nur schon um einen Platz auf dem Podest: Lüthi wurde Sechster.

Und während der formstarke Südafrikaner Bradley Binder zum zweiten Mal in dieser Saison das Rennen der Moto2-Klasse gewann, baute Alex Marquez als Dritter seine WM-Führung aus – er profitierte von einem Sturz des bisherigen WM-Zweiten Augusto Fernandez. Lüthi rutschte in der Gesamtwertung auf Rang 4 ab.

Keine Angriffe möglich

Ein schwieriges Wochenende fand so kein gütliches Ende für den 32-Jährigen Berner. Wie in den Wochen zuvor war es ihm zusammen mit seiner Boxencrew nicht gelungen, ein Setup zu finden, das den hohen Ansprüchen genügt. Das verregnete Warm-Up am Sonntagmorgen tat sein Übrigens. Ins Rennen war Lüthi als Fünfter gegangen, doch statt nach dem ansprechenden Start angreifen zu können, musste er erst Jorge Novarro und wenig später auch Sam Lowes passieren lassen.

Die übrigen Schweizer erreichten die Punkteränge nicht. Jesko Raffin, der als Ersatzfahrer von Lüthis verletzten Teamkollegen Marcel Schrötter erstmals seit Mitte April wieder zum Einsatz kam, wurde 19. Dominique Aegerter, der noch immer um einen Platz im Moto2-Feld der kommenden Saison kämpft, klassierte sich einen Rang dahinter auf dem 20. Platz. Beide verloren fast eine halbe Minute auf Sieger Binder.

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