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Meichtry kämpft am Mittwoch um Medaillen

Trotz einer Magenverstimmung qualifizierte sich Dominik Meichtry in Budapest in seiner Paradedisziplin 200 m Crawl für den EM-Final vom Mittwochabend.

Der St. Galler zeigte in den Halbfinals eine starke Willensleistung und schlug als Achter in 1:48,92 an. Damit verbesserte sich der geschwächte Meichtry, der seit Montagnachmittag über Übelkeit klagte und sich mehrere Male übergeben musste, gegenüber dem Vorlauf gleich um 1,3 Sekunden.

Neben dem Olympia-Final vor zwei Jahren in Peking, in welchem er über 200 m Crawl den 6. Platz belegte, ist das Erreichen der Top 8 in Budapest erst Meichtrys zweite Final-Qualifikation an einem internationalen Langbahn-Grossanlass. Die Reserve auf den neuntklassierten Deutschen Tim Wallburger betrug allerdings nur zehn Hundertstel.

Mit Abstand der Halbfinalschnellste über die vier Bahnlängen war der Deutsche Weltrekordhalter Paul Biedermann, der in 1:46,88 die Konkurrenz um neun Zehntel und mehr distanziert.

Eine Enttäuschung setzte es am zweiten Wettkampftag in Budapest für die Brustspezialistin Stéphanie Spahn ab. Die 19-jährige Zürcherin ging ihr EM-Debüt forsch an. Nach guten ersten 50 Metern brach sie allerdings auf der zweiten Bahnlänge ein. Letztlich klassierte sich Spahn über 100 m Brust in 1:11,20 nur im 23. Rang, zur Halbfinal-Teilnahme fehlten ihr 0,61 Sekunden.

Im Vorlauf über 1500 m Crawl blieb der in den letzten Tagen krank gewesene Schaffhauser Stefan Sigrist in 16:23,14 fast 50 Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit, womit er sich nur als 21. und Letzter klassierte.

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