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Lötscher kann sich nun dem Comeback widmen

Dreieinhalb Monate nach seinem schweren Unfall konnte Kevin Lötscher das Inselspital Bern verlassen.

Heute schloss Lötscher die stationäre Rehabilitation nach seinem schweren Unfall am 14. Mai ab, als er von einem Auto angefahren worden war. Er wird nun zunächst eine Woche in die Ferien verreisen und dann ab dem 12. September seine Therapien ambulant vorerst im Wallis fortsetzen. Das Schwergewicht liegt dabei weiterhin auf der Neurologie und der Logopädie. Dazu kommt der Aufbau der Kondition.

Lötscher: „Ich habe das gesamte Sommertraining verpasst. Es wartet also viel Arbeit auf mich. Mein Ziel ist die Rückkehr in die NLA mit dem SC Bern. Es wird ein schwieriger, langer Weg. Aber ich werde es schaffen, davon bin ich überzeugt.“ Sven Leuenberger, Sportchef des SC Bern, betont, dass der Stürmer nicht unter Druck gesetzt werden wird: „Wir werden Kevin Lötscher alle Zeit gewähren, die er benötigt, um zurückzukehren. Wir werden ihn dabei mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen.“

Reha und Training koordiniert

Laut René Müri, Leiter der Abteilung für Kognitive und Restorative Neurologie, hat Kevin Lötscher in der Wiedererlangung seiner neurologischen Fähigkeiten so weit Fortschritte gemacht, dass nun die stationäre Rehabilitation abgeschlossen werden kann. Müri: „Kevin Lötscher wird an einem ambulanten Rehabilitationsprogramm teilnehmen, das mit seinem Training optimal abgestimmt wird.“ SCB-Teamarzt Dr. Martin Schär ergänzte: „Nach wie vor ist das Hauptaugenmerk auf die Regeneration der Kopfverletzungen gerichtet. Gleichzeitig werden wir Kevin Lötscher in medizinischer und sportpsychologischer Hinsicht beim Aufbautraining intensiv betreuen und fördern.“

Entgegen ersten Befürchtungen nach dem Unfall musste Kevin Lötscher nicht am Knie operiert werden. Aufgrund der Schwere der Hirnverletzungen benötigte er jedoch das ganze Spektrum des therapeutischen Angebots: Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Neuropsychologie. Daneben nahm er bereits im Inselspital sein Ausdauer- und Krafttraining wieder auf. Der schrittweise Wiedereinstieg ins Training ist von den medizinischen Spezialisten des Inselspitals und den Fachleuten des SC Bern gemeinsam geplant worden.

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