Zum Hauptinhalt springen

Lösbare Aufgabe für Frankreich gegen Albanien

20 Spiele am Freitag, eines am Samstag und zum Abschluss 22 am kommenden Dienstag: Die EM-Qualifikation 2012 erlebt innerhalb der nächsten gut 100 Stunden ihre spannendste Phase.

Sechs Teams sind bereits qualifiziert, weitere zehn Tickets stehen bereit. Als Sieger ihres Pools stehen bislang Deutschland (Gruppe A), Italien (Gruppe C) und Spanien (Gruppe I) fest, Holland kann als im schlechtesten Fall bester Gruppenzweiter den nächsten Grossanlass ebenfalls bereits planen. Logischerweise gesetzt sind die beiden Gastgeber Polen und Ukraine. Wer das Feld der 16 Endrunden-Teilnehmer als Gruppensieger ergänzen wird, entscheidet sich spätestens am Dienstag kurz nach 22.30 Uhr. Ebenso, welche acht Zweitklassierten im November in der Barrage um die letzten vier Plätze stechen müssen.

Nicht aussergewöhnlich komfortabel, aber doch lösbar präsentiert sich die Ausgangslage für Frankreich. Nach dem verpatzten Auftakt gegen Weissrussland (0:1) hat die Equipe von Laurent Blanc 13 Spiele ohne Niederlage aneinandergereiht. Als Leader der Gruppe D liegen die "Bleus" einen Punkt vor Bosnien-Herzegowina und dürfen zum Abschluss zweimal im Stade de France antreten: Heute gegen Albanien, am Dienstag gegen Bosnien-Herzegowina.

"Guten Fussball mit vielen Toren" will Blanc, der auf sieben verletzte Spieler (Abidal, Benzema, Koscielny, Matuidi, Mexès, Ribéry, Sagna) verzichten muss, dabei sehen. Vor allem will der frühere Abwehrchef ein ähnliches Debakel wie 1993 verhindern. Damals verspielten die Franzosen die genau gleiche Ausgangslage noch auf peinliche Weise. Sie verloren unter Gérard Houllier zwei Heimspiele (gegen Israel und Bulgarien) und verpassten dadurch die WM 1994 in den USA.

Die spannendste Ausgangslage bietet sich in der Gruppe B. Mit Leader Russland, Irland sowie den punktgleichen Armeniern und Iren (Direktduell am Dienstag) haben gleich vier Teams noch die Möglichkeit, sich zu qualifizieren. Die Russen spielen heute Abend in der Slowakei und hätten selbst mit einer Niederlage gute Chancen, wenigstens den Barrageplatz zu erreichen. Zum Abschluss des Pensums wird das noch punktlose Andorra in Moskau antreten müssen.

In der Gruppe H kämpft ein Trio um das direkte Ticket nach Osteuropa. Die besten Chancen haben Portugal und das punktgleiche Dänemark. Mit zu erwartenden Siegen gegen Island respektive Zypern würden sie die spielfreien Norweger abhängen. Patzt eines der beiden Teams, dürfte Norwegen wieder hoffen. Dänemark und Portugal werden zum Abschluss in Kopenhagen aufeinandertreffen.

Für Kroatien ist die dritte EM-Teilnahme in Folge zum Greifen nahe. Mit dem 3:1 gegen Israel und dem gleichzeitigen Punktverlust von Griechenland gegen Lettland (1:1) hat der Viertelfinalist von 2008 im September die Leaderposition übernommen. Ein Auswärtssieg in Piräus würde für das Team von Slaven Bilic alles klar machen, ansonsten würde das Fernduell am letzten Spieltag entscheiden. Andere Teams können nicht mehr in den Kampf um die Spitzenklassierungen in der Gruppe F eingreifen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch