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Leichte Bieler Vorteile im Fernduell mit Kloten

Letzter Akt im Fernduell zwischen Biel und Kloten um den letzten Playoff-Platz. Die Seeländer steigen mit einem Punkt Vorsprung und der Erfahrung aus dem Vorjahr in den "Showdown".

Die Flyers müssen in Lugano einen Punkt mehr holen als die Bieler, um den Einzug in die Top 8 noch zu schaffen. In diesem Fall wären die beiden Konkurrenten punktgleich und die Zürcher dank dem besseren Torverhältnis mit grösster Wahrscheinlichkeit (derzeit +19 gegenüber Biel) vor den Bernern klassiert. In den direkten Begegnungen, dem ersten Kriterium bei Punktgleichheit, weisen die beiden Teams eine ausgeglichene Bilanz aus (6:6 Punkte).

Nebst den rechnerischen Vorteilen besitzen die Bieler ausserdem Erfahrung in entscheidenden Spielen. Kevin Schläpfer führte die Seeländer in der Liga-Qualifikation 2009 und 2010 jeweils gegen Lausanne in sieben Spielen zum Ligaerhalt. Und vor 12 Monaten standen die Bieler vor der exakt gleichen Ausgangslage wie heute. Damals unterlagen sie zwar zu Hause im letzten Spiel Davos 1:4. Weil Servette aber auswärts gegen die ZSC Lions ebenfalls verlor (0:3), blieben sie einen Punkt vor den Genfern.

Nicht nur Biel im letzten Jahr, sondern auch Kloten war im neuen Jahrtausend dreimal in einen Endkampf verwickelt. Nur einmal aber behielten die Flyers das bessere Ende für sich: 2006 blieben sie trotz einer Niederlage in Freiburg auf Platz 8 klassiert, weil auch die ZSC Lions in Davos patzten.

In den abschliessenden sechs Partien geht es noch um verschiedene Schlussrangierungen in der Regular Season. Fix klassiert sind erst Qualifikationssieger Fribourg, die ZSC Lions (4.) und der Tabellenletzte Langnau.

NLA. Qualifikation. 50. und letzte Runde. Dienstag, 26. Februar: Rapperswil-Jona Lakers - Fribourg (19.45 Uhr). Davos - Ambri-Piotta (19.45). Lugano - Kloten Flyers (19.45). Bern - ZSC Lions (19.45). SCL Tigers - Genève-Servette (19.45). Biel - Zug (19.45).

Die Rangliste vor der letzten Runde (je 49 Spiele): 1. Fribourg-Gottéron 96. 2. Bern 92. 3. Zug 91. 4. ZSC Lions 86. 5. Lugano 78. 6. Davos 78. 7. Genf-Servette 77. 8. Biel 69. 9. Kloten Flyers 68. 10. Ambri-Piotta 53. 11. Rapperswil-Jona Lakers 53. 12. SCL Tigers 41.

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