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«Wie grausam kann Sport eigentlich sein?»

Reiz und Katastrophe liegen nahe beieinander. Das ruft der Fall der querschnittgelähmten Stabhochspringerin Kira Grünberg schmerzhaft in Erinnerung.

Mit 21 Jahren aus ihrem alten Leben gerissen: Kira Grünberg.
Mit 21 Jahren aus ihrem alten Leben gerissen: Kira Grünberg.
Keystone
Hier passierte es: Die Stabhochsprunganlage in der WUB-Sporthalle in Innsbruck am Tag nach dem Unglück.
Hier passierte es: Die Stabhochsprunganlage in der WUB-Sporthalle in Innsbruck am Tag nach dem Unglück.
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Als Helmträger ein Exot: Toby Stevenson aus den USA trug den Kopfschutz seiner Mutter zuliebe.
Als Helmträger ein Exot: Toby Stevenson aus den USA trug den Kopfschutz seiner Mutter zuliebe.
Keystone
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Der Stabhochsprung gehört zu jenen Sportarten, bei denen man sich unweigerlich fragt, wie das alles gut gehen kann. Am Donnerstag ging es – nach längerer Zeit – wieder einmal nicht gut. Kira Grünberg, 21 Jahre alt und österreichische Rekordhalterin, stürzte im Training bei einem Routinesprung Kopf voran in den Einstichkasten und brach sich einen Halswirbel. Nach einer mehrstündigen Operation folgte am nächsten Morgen die erschütternde Diagnose: Grünberg wird für den Rest ihres Lebens auf einen Rollstuhl angewiesen sein.

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