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Trotz Absagen: Viele Stars, starke Schweizer

Ein bisschen erinnerte sie an Anita Weyermann, wie 800-m-Läuferin Selina Büchel am Samstag in Paris die Bahn stürmte und auf den letzten 300 Metern sogar noch ihre Konkurrentinnen angriff. Als Dritte in 1:57,95 stellte die Toggenburgerin einen neuen Schweizer Rekord auf, ist derzeit Vierte der Weltbestenliste und sagt: «Ich konnte die Zeit erst gar nicht glauben.» Ihr Ziel ist nun, zu Konstanz auf ihrem neuen Level zu finden und in einigen Rennen unter zwei Minuten zu bleiben. Beginnen wird sie damit heute.
Der Europameister sagt: «Ich bin viel ruhiger geworden, ich habe realisiert, dass alle anderen auch nur Menschen sind.» Damit meinte er seine Gegner, heute sind dies auch die ersten drei der Weltbestenliste. Der angehende Arzt lief Anfang Juni in Rom 48,76, seine drittbeste Zeit. Dass er danach eine Woche krank war, habe seinen Aufbau aber nicht beeinträchtigt, «ich habe jetzt das Niveau, das ich wollte». Fühlt er sich heute gut, will er sich seiner persönlichen Bestzeit von 48,47 nähern.
Die Zürcher Oberländerin aus Wetzikon sammelt noch Erfahrung: Ihr Start über 3000 m Steeple in Lausanne ist erst ihr zweiter an einem Diamond-League-Meeting. Sie sagt: «Ich muss noch herausfinden, wie ich mich in einem internationalen Feld verhalten und bewegen muss.» Es sei ein Riesenunterschied, ob man als Erste auf eine Hürde zulaufe oder mitten im Feld, wo man das Hindernis erst viel später sehe und anvisieren könne. An ihre persönliche Bestzeit von 9:37 ist sie in dieser Saison noch nicht herangekommen, heute hat sie die nächste Chance dazu.
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