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«Macht im Sport ist extrem und macht süchtig»

Der deutsche Spitzensportfunktionär Helmut Digel zählt zu den grössten Kritikern seiner Gilde: Ein Gespräch über Doping, Russland und das eigene Ego.

Ausserordentliche Leistungen wecken sofort Zweifel: Usain Bolt beim 100-m-Olympiasieg 2008. Foto: Anja Niedringhaus (AP/Keystone)
Ausserordentliche Leistungen wecken sofort Zweifel: Usain Bolt beim 100-m-Olympiasieg 2008. Foto: Anja Niedringhaus (AP/Keystone)

Für Helmut Digel ist dieses Interview auch die Bilanz eines Funktionärs­lebens. Seit 1995 sitzt der Deutsche im Council des Weltleichtathletik-Verbandes. Dort führt er die wichtige Marketingkommission. Im nächsten August wird der 70-jährige emeritierte Sozio­logie-Professor abtreten. Doch auch in seinem letzten Amtsjahr ist er nach den schweren Dopingvorwürfen innerhalb der russischen Leichtathletik mit dem Thema konfrontiert, das ihn schon sein ganzes Funktionärsleben begleitet.

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