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Dopen beginnt im Kopf

Der russische Dopingskandal betrifft auch Usain Bolt. Und die Schweiz. Er zeigt: Sportbetrug ist Mentalitätssache.

Usain Bolts Glaubwürdigkeit erodiert, weil sich herausgestellt hat, dass man sich mit Geld von Kontrollen befreien kann. Foto: Maye E. Wong (Keystone)
Usain Bolts Glaubwürdigkeit erodiert, weil sich herausgestellt hat, dass man sich mit Geld von Kontrollen befreien kann. Foto: Maye E. Wong (Keystone)

Ist Usain Bolt ein Betrüger? Sind auch die Schweizer Leichtathleten Doper? Diese Fragen stellen sich dringlicher denn je, nachdem drei Experten der Welt-Anti-Doping-Agentur diese Woche ihren jüngsten Bericht vorgestellt haben. Darin ist der grösste Dopingskandal der Leichtathletik­geschichte beschrieben. Das Trio war nach einer Dokumentation der ARD eingesetzt worden. Die Journalisten hatten in Russlands Leichtathletik systematisches Doping aufdecken können, das von Athleten über Trainer und Anti-Doping-Kämpfer bis zu den Sportfunktionären reichte.

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