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Lausannes Niederlage macht Ligaerhalt fast unmöglich

Nur noch ein sportliches Wunder rettet Lausanne-Sport vor dem Abstieg in die Challenge League. Nach dem 0:1 gegen YB beträgt der Rückstand auf den rettenden neunten Rang zehn Punkte.

Fünf Runden bleiben Lausanne-Sport noch, um den unmöglich erscheinenden Turnaround noch zu schaffen. Der Auftritt gegen die Young Boys machte aber wenig Hoffnung darauf, dass der Klassenerhalt doch noch irgendwie erreicht werden könnte. Zwar verzeichneten die Waadtländer vor der Pause ein Chancenplus, auf Tore warten sie aber mittlerweile seit 375 Minuten (seit dem 3:0 bei Zürich). Die grösste Möglichkeit vergab Patrick Ekeng in der 44. Minute. Der Kameruner fiel in der Schlussphase dann noch negativ auf. Er liess sich zu einem hässlichen Frustfoul gegen Michael Frey hinreissen und sah dafür zu Recht die rote Karte.

Mit Ruhm bekleckerten sich aber auch die Young Boys nicht. Es fiel ihnen ungemein schwer, das Spiel gegen einen defensiven Gegner zu gestalten. Ein Regisseur war nicht auszumachen, YB hielt starr an seinem System fest. Dass das Siegtor eher zufällig fiel, war irgendwie typisch: Lausannes Captain Yaya Banana fälschte einen Schuss von Milan Gajic so ab, dass der Ball als "Bogenlampe" unhaltbar im Tor einschlug. Die Chancen, das Skore zu verändern, besass nach der 66. Minute keines der beiden Teams mehr.

Lausanne-Sport - Young Boys 0:1 (0:0).

Pontaise. - 3050 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tor: 66. Gajic (Costanzo) 0:1.

Lausanne-Sport: Barroca; Banana, Mevlja, Sonnerat; Chakhsi, Zambrella (69. Facchinetti), Ekeng, Plessis; Tafer, Ravet; Vukusic (57. Feindouno).

Young Boys: Mvogo; Sutter, von Bergen, Rochat, Lecjaks; Spycher, Gajic; Nuzzolo (58. Zarate), Costanzo, Martinez (78. Frey); Afum (71. Steffen).

Bemerkungen: Lausanne-Sport ohne Feltscher, Fickentscher und Gabri, YB ohne Bürki, Doubai, Gerndt, Simpson, Vilotic und Wölfli (alle verletzt). 44. Kopfball von Ekeng an die Latte. 90. Rote Karte gegen Ekeng (grobes Foul). Verwarnungen: 23. Banana. 42. Spycher. 81. Sonnerat. 83. Steffen (alle wegen Fouls).

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