Belgischer Internationaler zu Sion

Fussball

Der FC Sion kauft weiter fleissig ein.

Mit dem 31-jährigen Emile Mpenza, dem einstigen belgischen Internationalen kongolesischer Abstammung, verpflichtete der Verein von Präsident Christian Constantin einen Stürmer mit grossem Namen.

Mpenza wechselt mit einem Vertrag für zwei Jahre (und einer Option für eine zusätzliche Saison) ins Wallis. Zuletzt wirkte der Angreifer bei Plymouth Argyle in Englands zweithöchster Spielklasse, der Championship. Dort allerdings kam er vergangene Saison nicht zuletzt verletzungsbedingt nur zu neun Einsätzen und zwei Toren.

Nach der vom Internationalen Sportgerichtshof vorübergehend ausgesetzten Transfersperre, welche die FIFA Anfang Juni ausgesprochen hatte, setzt der FC Sion seine Einkaufstour erst recht fort. Auf Tariq Chihab, Aleksandar Mitreski und dem Letten Andris Vanins folgt nun auch noch Mpenza, der es in der belgischen Nationalmannschaft auf 52 Einsätze und 17 Tore gebracht hat. Aktuell gehört er aber dem Nationalkader nicht mehr an.

Seine beste Zeit hatte Emile Mpenza zwischen 1999 und 2003, als er für Schalke 04 in der deutschen Bundesliga stürmte und zweimal Cupsieger wurde. Danach kehrte er nach Belgien zurück, zu Standard Lüttich. Dort sicherte er sich den Titel des Torschützenkönigs, ehe er erneut nach Deutschland zum Hamburger SV, wechselte. Im zweiten Anlauf konnte er sich aber in der Bundesliga nicht durchsetzen. Es folgte ein Engagement in Katar, danach der Transfer nach England zu Manchester City. Aber auch dort war er meist nur Zuschauer, weshalb er zu Plymouth weiterzog.

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