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Zurück auf Feld 1

Verletzungen gehören zum Eishockey-Alltag. Sie sind mentale Prüfung und Chance zugleich, wie das Beispiel von ZSC-Stürmer Luca Cunti zeigt.

Nach dem Bänderriss in seiner rechten Schulter sagt Luca Cunti, hier auf dem Zürcher Sechseläutenplatz: «Ich werde mit viel Energie zurückkommen». Foto: Reto Oeschger
Nach dem Bänderriss in seiner rechten Schulter sagt Luca Cunti, hier auf dem Zürcher Sechseläutenplatz: «Ich werde mit viel Energie zurückkommen». Foto: Reto Oeschger

Es passierte beim Match in Rapperswil-Jona. ZSC-Stürmer Luca Cunti war ­einen Moment unachtsam und prallte wuchtig mit Gegenspieler Marco Pedretti zusammen. In den ersten Sekunden waren da nur Schmerzen, er krümmte sich auf dem Eis. Dann kochte die Wut hoch. Cunti schleuderte in einem Adrenalinschub seinen linken Handschuh in die Höhe. «Irgendwie musste ich Dampf ablassen», erzählt er. «Ich war nicht sauer auf Pedretti, es war eine korrekte Aktion. Ich war sauer auf die Situation.»

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