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ZSC verliert im Penaltyschiessen

Nach dem 4:3-Sieg gegen die ZSC Lions ist Fribourg nun der erste Verfolger von Leader Servette. Dieser deklassierte die Rapperswil-Jona Lakers mit einem 8:1.

Doppeltorschütze: Benny Plüss (l.) bezwingt den Zürcher Goalie Lukas Flüeler zum 2:1 für Gottéron.
Doppeltorschütze: Benny Plüss (l.) bezwingt den Zürcher Goalie Lukas Flüeler zum 2:1 für Gottéron.

Als Tabellendritter ist Rapperswil-Jona in die Partie gegen Leader Servette gegangen. Aus dem vermeintlichen Kampf um den Anschluss wird eine 1:8-Klatsche für die Lakers. Erster Verfolger der Genfer ist jetzt Fribourg, das sich bei den ZSC Lions mit 4:3 durchsetzte.

Der SC Bern kam bei Ambri-Piotta zu einem 5:3-Erfolg. John Tavares sicherte den Bernern den Sieg mit seinem zweiten Treffer knapp eine Minute vor Spielschluss.

Mit seinem Treffer nach 64:44 Minuten avancierte Reto Von Arx beim 3:2 in Zug zum Matchwinner für den HC Davos.

Die erste Niederlage nach vier Siegen

Fribourg musste im dritten NLA-Spiel in Folge ins Penaltyschiessen. Nach den Niederlagen vom letzten Wochenende gegen Davos und Zug gab es für Gottéron diesmal im Zürcher Hallenstadion einen Sieg.

Im Penaltyschiessen, der ersten Überzeit für die ZSC Lions im zehnten Saisonspiel, wurden der Kanadier Simon Gamache mit zwei verwandelten Versuchen und Goalie Benjamin Conz zu den Freiburger Matchwinnern. Das Team von Hans Kossmann, der im Vergleich zur Partie gegen Zug alle vier Sturmlinien neu besetzte, bestritt bereits seine sechste Overtime und kann nun in Sachen Zusatzpunkt eine ausgeglichene Bilanz vorweisen (3:3).

In der regulären Spielzeit waren die ZSC Lions, die zwei der drei Gegentore in Unterzahl kassierten, nach Mathias Segers kuriosem 100. NLA-Tor zum 3:3 (56.) der Entscheidung näher gestanden als Fribourg. Ein Schuss des Zürcher Captains war von der Bande zurück und via den Schlittschuh von Conz ins Tor geprallt. In der Verlängerung vergab derweil Gottérons Doppeltorschütze Benjamin Plüss solo gegen Lukas Flüeler den Matchpuck. Für die am Wochenende spielfrei gewesenen ZSC Lions war das 3:4 gegen das bislang viertklassierte Fribourg die erste Niederlage nach vier Siegen in Serie.

Lugano ohne Probleme gegen Langnau

Lugano kam gegen die SCL Tigers zu einem ungefährdeten 7:3. NHL-Star Patrice Bergeron zeigt mit je zwei Toren und Assists ein tolles Debüt im Dress der Südtessiner. Der 27-jährige Kanadier von den Boston Bruins, einer der besten Zwei-Weg-Center der Welt, liess sich nicht lange bitten und seine Klasse umgehend aufblitzen. Nach nur 137 Sekunden gab Bergeron die Vorlage zum Führungstreffer durch Julien Vauclair. Luganos Captain kam in seinem 600. Spiel für den Klub zum 81. Treffer. Debütant Bergeron seinerseits sorgte in der 9. Minute gleich auch für seine Torpremiere, als er auf Pass von Glen Metropolit aus der Drehung zum 2:0 traf.

Damit allerdings war Luganos Startfurioso noch nicht beendet: Jordy Murray (10.) und Ilkka Heikkinen (17.) erhöhten noch im ersten Drittel zum 4:0. Neben Bergeron, der in der 48. Minute noch für das 7:2 sorgte, trafen auch Heikkinen (23./zum 5:0) und Vauclair (34./zum 6:1) doppelt. Und wie Star-Center Bergeron sammelte auch Metropolit, der die Assists zum 2:0, 4:0, 5:0 und 7:2 gab, vier Skorerpunkte.

Die Tore für die Langnauer, die im achten Auswärtsspiel die sechste Niederlage kassierten, schossen Joël Genazzi (31.), Mark Popovic (40.) und Tobias Bucher in der Schlussminute.

Aussergewöhnlicher Auftritt von Biel

Der EHC Biel feierte in Kloten ein rares Erfolgserlebnis. Er gewann erstmals seit 1994 wieder ein Auswärtsspiel im Zürcher Unterland. Das 4:3 war nicht einmal gestohlen.

Ein aussergewöhnlich effizienter Auftritt trug Biel erstmals unter Kevin Schläpfer und erst zum zweiten Mal im 17. Kräftemessen mit den Flyers seit dem Wiederaufstieg einen Sieg ein. Für die vier Tore benötigten die Seeländer nur gerade 19 Schüsse. Ein von Brooks Laich unglücklich abgelenkter Schuss ins eigene Tor (10.), ein haltbarer Hockeckschuss von Jacob Micflikier (19.) und ein Konter, den Marc-Antoine Pouliot erfolgreich abschloss, trugen Biel noch vor Spielhälfte eine 3:1-Führung ein.

Auf diesen Rückstand wussten die Flyers, bei denen nach zwei Partien wieder Ronnie Rüeger an Stelle von Lukas Meili im Tor stand, relativ rasch zu reagieren. Der mutmasslich schönste Angriff der Partie sorgte in der 44. Minute für die Entscheidung zu Gunsten der Bieler. Micflikier brauchte nach einem herrlich kraftvollen Solo von NHL-Stürmer Tyler Seguin nur noch einzuschieben. Eine reelle Chance auf den Ausgleich konnten sich die Flyers nicht mehr. Ihre offensiven Bemühungen blieben weitgehend ohne Wirkung.

si

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