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ZSC schlägt Ambri – HCD bezwingt SCB

Die Lions setzen sich klar mit 4:0 in Ambri durch. Im Spitzenkampf der NLA gewinnt der HC Davos gegen den SC Bern knapp mit 3:2. Biel und Servette verlieren ihre Heimspiele.

Klare Sache in der Leventina: ZSC-Topskorer Jeff Tambellini schiesst das dritte Tor für die Löwen.
Klare Sache in der Leventina: ZSC-Topskorer Jeff Tambellini schiesst das dritte Tor für die Löwen.
Keystone

Mit übermässig grossen Herzen kämpfte das Heimteam in der Leventiner Kälte indessen nicht. Die Zürcher kontrollierten das Geschehen, ohne grossen Aufwand betreiben zu müssen. Maxim Noreau, Ambris PostFinance-Topskorer, gab bei den ersten beiden Gegentoren eine ganz schlechte Figur ab. Beim mehr als vorentscheidenden dritten Zürcher Goal zum 3:0 leistete sich Adrian Trunz in Überzahl einen folgenschweren Puckverlust. Jeff Tambellini erzielte seine Saisontore 21 (1:0) und 22 (3:0); dazwischen gelang Mathias Seger nach begeistender Vorarbeit von Patrick Schommer das 2:0. Den Schlusspunkt setzte Patrik Bärtschi zwei Minuten vor Schluss mit einem Schuss ins leere Tor zum 4:0.

Der HC Ambri-Piotta blieb auch in den pink-farbenen Dsinuten mit einem zusätzlichen Stürmer und ohne Goalie den Ehrentreffer anstrebten. Zum vierten Mal in den letzten sechs Partien und bereits zum siebenten Mal diese Saison gelang den Leventinern aber kein Goal. Fünf Runden vor Schluss der Qualifikation steht ausserdem fest, dass Ambri-Piotta zum sechsten Mal in Folge die Abstiegs-Playoffs bestreiten muss. Letztmals qualifizierte sich Ambri 2006 für die Viertelfinals, als es gegen Lugano, den späteren Meister, in der Viertelfinalserie eine 3:0-Führung noch verspielte.

Lugano schlägt Langnau mit 5:3

Späte Entscheidung in Lugano. Die Tessiner machten mit dem vierten Sieg in den letzten fünf Spielen einen weiteren Schritt Richtung Viertelfinals.

Die Luganesi erknorzten sich den Sieg. Sie dominierten zwar das Spielgeschehen, überzeugten aber lange nur in Überzahl. Jaroslav Bednar, der Goalgetter, erzielte die Powerplay-Tore zum 2:1 (27.) und 3:2 (44.). Das Team von Larry Huras erwies sich aber alles andere als souverän bei der Verwaltung seiner diversen Vorsprünge. Dreimal gelang den Tigers aus Langnau der Ausgleich. Und obwohl Lugano neun Minuten vor Schluss erstmals mit zwei Toren in Führung ging (5:3), geriet der verdiente Erfolg nochmals in Gefahr. Kurtis McLean verkürzte 155 Sekunden für Langnau auf 4:5; Simon Moser bot sich danach noch eine gute Ausgleichschance.

Fribourg zum sechsten Mal Siegreich

Fribourg feierte den sechsten Auswärtssieg in den letzten sieben Spielen gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Diesmal siegte Gottéron 3:1.

Im letzten Duell zwischen diesen beiden Teams hatten die Lakers in den letzten sechs Minuten ein 1:3 (53.) in ein 4:3 gewendet. Diesmal lagen die Gastgeber bereits in der 43. Minute nach dem 14. Saisontor von Benny Plüss 1:3 zurück. Doch diesmal gelang ihnen keine Reaktion. Plüss hatte nur 117 Sekunden nach dem Rapperswiler Anschlusstreffer von Nils Berger den Zweitore-Vorsprung wieder hergestellt.

In den drei Partien zuvor hatten die beiden Mannschaften jeweils nur je ein Tor aus dem Spiel heraus erzielt. Warum dem so war, sahen die 3723 Zuschauer in den ersten 30 Minuten, in denen insbesondere die Lakers im Abschluss sündigten. Dann lancierte Adam Hasani die Begegnung mit dem 1:0 (31.). Der Stürmer profitierte von einem Abpraller von Daniel Manzato. Dem Treffer war ein Scheibenverlust des Rapperswiler Verteidigers Marc Geiger vorausgegangen. Beim 2:0 traf Jan Cadieux (39.), der bislang in dieser Saison nur am 30. September gegen Davos reüssiert hatte, von hinter dem Tor - Manzato lenkte den Puck ins eigene Gehäuse.

Die Lakers präsentieren sich in der Offensive einmal mehr harmlos, weshalb die vierte Niederlage in Serie nur logisch war.

Die Zuger siegen in Genf

Der EV Zug siegte bei Genf-Servette 2:1 nach Penaltyschiessen. Die Zuger waren im «shoot out» kaltschnäuziger und siegten 3:1 dank toren von Andy Wozniewski, Björn Christen und Glen Metropolit.

In der Schlussminute der regulären Spielzeit kochten die Emotionen in der Les-Vernets-Halle über. Nach einer umstrittenen Aktion leisteten sich auf Zuger Seite Josh Holden und Glen Metropolit Fouls, die mit 2 Minuten bestraft wurden, unter Umständen aber auch noch weitere Folgen haben könnten. Genf stieg so mit doppelter numerischer Überzahl in die Verlängerung, brachte sich aber bald durch eine dumme Aktion von Rico Fata teilweise um den Vorsprung. Für den EVZ, den ligaweit klaren «Rekordhalter» punkto Verlängerungen, war der Sieg im Penaltyschiessen der achte Zusatzpunkt in der siebzehnten «Extraschicht».

Biel unterliegt Kloten

Die Kloten Flyers drehten in Biel im letzten Drittel ein 1:2 in ein 3:2 und feierten den achten Sieg in Folge gegen die Seeländer.

Yannick Herren (46.) und Victor Stancescu (58.), der bereits zum 18. Mal in dieser Saison traf, überwanden den Bieler Goalie Reto Berra jeweils im zweiten Anlauf. Die beiden Tore waren absehbar, denn die Flyers dominierten die letzten 20 Minuten praktisch nach Belieben - das Schussverhältnis lautete 15:4 zu Gunsten der Gäste. Bereit im ersten Drittel waren die Klotener das bessere Team gewesen (Schussverhältnis 11:5), mehr als das 1:0 von Duvie Westcott, der wie Herren sein zweites Saisontor erzielte, schaute jedoch nicht heraus.

Im Mitteldrittel kamen die Bieler besser auf und gingen durch einen herrlichen Ablenker von Matthieu Tschantré (27.) und den ersten Saisontreffer von Kevin Gloor (39.) verdient 2:1 in Führung. Sie hätten gar höher führen müssen. Doch anstatt so weiterzuspielen, wurden die Gastgeber nach der zweiten Pause zu passiv und erhielten die Quittung dafür.

si/kpn

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