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ZSC muss gegen Servette lang leiden

Trotz einer perfekten Startphase dauerte es, bis die Zürcher den Sieg auf sicher hatten. Eine Tor-Doublette von Luca Cunti führte schliesslich zum vierten Sieg in Folge gegen Genf.

Neunter Sieg im zehnten Heimspiel: ZSC-Torschütze Mike Künzle jubelt. (25. Oktober 2014)
Neunter Sieg im zehnten Heimspiel: ZSC-Torschütze Mike Künzle jubelt. (25. Oktober 2014)
Ennio Leanza, Keystone

Im Hallenstadion bleibt der auswärts bislang nicht sonderlich überzeugende Titelhalter auf Kurs. Das eigene Publikum unterhält die Equipe von Marc Crawford in der Regel gut bis sehr gut. Obschon ihr gegen den aktuellen Spengler-Cup-Sieger zweimal eine Zwei-Tore-Führung entglitt, erzwang sie im zehnten Heimspiel den neunten Sieg.

Ein kapitaler Fehlgriff von Lukas Flüeler hatte Genf unverhofft den Zugang zu einer Partie verschafft, die zunächst vollumfänglich im Zeichen der Lions stand. In der 25. Minute setzte Daniel Vukovic in Unterzahl im eigenen Drittel zu einem Befreiungsschlag an und düpierte mit seinem Fernschuss den ZSC-Keeper.

Die Slapstick-Szene hinterliess beim Titelhalter Spuren. Schäppi erhöhte zwar temporär auf 3:1, die Antwort der plötzlich aufgeputschten Genfer folgte indes ohne Verzögerung. Romy markierte seinen zehnten Saisontreffer und bereitete Simeks Ausgleich (44.) vor.

Erst nach dem 3:3 löste sich der vorübergehend angezählte Favorit aus der Umklammerung der Genfer. Luca Cunti behob den Schaden quasi im Schnellverfahren. Exakt 56 Sekunden benötigte der ZSC, um den physisch starken Herausforderer zu stoppen. Eine weitere Reaktion blieb aus, weil die Lions unter Druck zur Stilsicherheit der ersten 20 Minuten zurückfanden.

ZSC Lions - Genève-Servette 5:3 (2:0, 1:2, 2:1)

8875 Zuschauer. - SR Koch/Schukies (De), Ambrosetti/Küng. - Tore: 7. Cunti (Nilsson, Keller) 1:0. 11. Künzle (Trachsler) 2:0. 25. Vukovic (Ausschluss Antonietti!) 2:1. 30. Schäppi (Künzle, Trachsler) 3:1. 33. Romy (Kast, Vukovic) 3:2. 44. (43:11) Simek (Romy) 3:3. 45. (44:07) Cunti (Keller) 4:3. 59. Shannon (Seger) 5:3 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen den ZSC, 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Wick; Rubin.

ZSC Lions: Flüeler; Stoffel, Bergeron; Blindenbacher, Geering; Seger, Siegenthaler; Tabacek; Keller, Cunti, Nilsson; Künzle, Trachsler, Schäppi; Baltisberger, Shannon, Roman Wick; Bärtschi, Fritsche, Bastl.

Genève-Servette: Mayer; Vukovic, Marti; Trutmann, Ranger; Antonietti, Bezina; Loeffel; D'Agostini, Romy, Kast; Rubin, Tom Pyatt, Picard; Simek, Rod, Jacquemet; Jeremy Wick, Rivera, Gerber.

Bemerkungen: ZSC ohne Malgin, Schnyder, Smith, Senteler (alle überzählig), Genève-Servette ohne Lombardi (Trainingsrückstand), Taylor Pyatt, Mercier, Bay (alle verletzt). 59. (58:15) Timeout Genève-Servette, danach bis 58:49 ohne Goalie.

si/mw

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