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Wer wird der neue Messias beim SC Bern?

Der ehemalige Schweizer Nationalcoach und Ex-Trainer der Edmonton Oilers wäre langfristig zweifellos die beste Lösung für den kriselnden SCB. Nur: Ralph Krueger gehört dem kanadischen Olympia-Staff an und hat den Bernern abgewinkt – zumindest bis zum Beginn des Monats März 2014. Die grosse Frage steht nun im Raum: Macht die Teppichetage der Mutzen mit Assistent Lars Leuenberger, der grosszügig vom sachkundigen Bruder und Sportchef Sven unterstützt werden würde, weiter, bis Krueger frei ist? Unser Vorschlag an die Geschäftsführung mit CEO Marc Lüthi: Manchmal braucht es im Leben Geduld. Im Falle von Krueger würde sich das Warten durchaus lohnen.
Der SCB-Meistermacher von 2004 würde zweifellos mit seiner charismatischen Art bei den verhätschelten, satten und inzwischen auch verunsicherten Stars neues Leben einhauchen. Im Hause «Tages-Anzeiger» wäre man allerdings not amused: Ruhnke gilt als glänzender Kolumnist, dessen Artikel über Eishockey eine grosse Fangemeinde in den Bann ziehen. Würde Kent Ruhnke erneut Chef der Mutzen, dann müsste er schon aus medienpolitischen Gründen sein Farbband von der Schreibmaschine an der Zürcher Werdstrasse 21 abgeben.
In Bern ist es offenbar Gepflogenheit, dass Trainer nach Heimpleiten unmittelbar nach Spielschluss gefeuert werden. Das ist bei Törmänen so gewesen, das war bei Larry Huras im Herbst 2011 so. Aber Huras ist ein Mann, der solche unangenehmen Dinge im Leben aus der Erinnerung streichen kann. Schon oft ist er an eine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt: In Zürich, in Ambri, in Lugano – und nun in Bern? Der Kanadier, der mehrere Sprachen spricht, hat schon des Öftern bewiesen, dass er die Rolle als Feuerwehrmann beherrscht. Ob der SCB aber überhaupt einen solchen Coach sucht, ist eine andere Frage. Nicht nur Geschäftsführer Lüthi, der nun 10 Trainer in 15 Jahren verschlissen hat, sehnt sich nach Kontinuität auf dem Posten des Personalchefs.
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