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Weissrussen mit Mühe – Deutschland verliert erneut

An der A-WM in Helsinki bezwang Weissrussland das Schlusslicht Kasachstan mit Mühe 3:2. Deutschland unterliegt in Stockholm den Russen mit 0:2.

Beinahe gestolpert: Die Weissrussen lagen gegen die Kasachen 0:2 zurück, siegten aber dennoch.
Beinahe gestolpert: Die Weissrussen lagen gegen die Kasachen 0:2 zurück, siegten aber dennoch.
Keystone

In der Schweizer Vorrunden-Gruppe A gewann Weissrussland das Duell der beiden bislang punktlosen Teams gegen Kasachstan knapp mit 3:2. Die Weissrussen vermochten dabei im Mitteldrittel einen 0:2-Rückstand mit einem Zwischenspurt mit drei Treffern innerhalb von 304 Sekunden zu wenden. Das Siegtor erzielte Jewgeni Kowyrschin vom russischen KHL-Team Sewerstal Tscherepowets.

Ebenfalls noch Hoffnung auf einen Vorstoss unter die letzten 8 hegen in der Gruppe B die von Köbi Kölliker gecoachten Deutschen. Beim 0:2 gegen Russland befanden sich die Deutschen auf Augenhöhe mit dem 25-fachen Weltmeister.

Kölliker steht unter Druck

Die glückliche Führung für die Russen gelang Nikolai Scherdew vom KHL-Klub Atlant Mytischtschi mit einem verdeckten Schuss neun Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels. Deutschland blieb im Angriff stets gefährlich, hatte aber auch bei einigen Pfostenschüssen Pech. Im Abschlussdrittel sorgte Alexej Tereschenko aus Kasan in Überzahl für die Entscheidung (51.). Der russische Keeper Semjon Warlamow (Colorado) benötigte 30 Paraden für den Shutout.

Mit drei Punkten aus drei Spielen liegt das Team von Kölliker vor dem nächsten Spiel gegen Schweden auf Platz 5 der Gruppe B. In den ersten beiden WM-Spielen hatte Deutschland 3:0 gegen Italien gewonnen und mit 2:3 gegen Lettland verloren.

Die wichtigen Aktionen von Kenins

ZSC-Stürmer Ronalds Kenins steuert in Stockholm mit Lettland auf Kurs für die Viertelfinals. Nach dem 3:2-Sieg über Deutschland kamen die Letten mit einem 5:0 über Italien zum zweiten Dreipunkte-Gewinn im dritten WM-Spiel. Der 21-jährige Kenins glänzte mit dem Treffer zum 1:0 und der Vorarbeit zum 2:0 durch Gints Meija. Kenins Teamkollege, der gleichaltrige WM-Rookie Miks Indrasis vom heimischen KHL-Team Riga, hat aus drei Spielen bereits fünf Skorerpunkte erzielt.

Goalie Edgars Masalskis vom russischen KHL-Team Jugra Chanty-Mansisk realisierte mit 23 Paraden den Shutout. Für Masalskis war es insgesamt bereits der fünfte WM-Shutout seiner Laufbahn. Lettland hatte letztmals 2009 an der A-WM in der Schweiz die Viertelfinals erreicht – nicht zuletzt nach einem dramatischen Penaltysieg gegen den Gastgeber.

Moser noch schwerer verletzt

Der Schweizer Simon Moser hat sich an der A-WM in Finnlands Metropole nebst einem Kreuz- und einem Innenbandriss auch eine Meniskus-Verletzung zugezogen. Dies ergaben nach der Rückreise nähere Untersuchungen beim Klubarzt der SCL Tigers. Der Flügel wird bereits am Mittwoch operiert. Die SCL Tigers bestätigten zudem, dass der Leistungsträger für rund sechs Monate ausfallen wird.

si/fal

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