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Torpremiere in der NHL für Sbisa

Jonas Hiller und Luca Sbisa brillierten zum Abschluss der sieben Spiele langen Auswärtsserie der Anaheim Ducks.

Beim 3:1-Erfolg in Phoenix gelang Luca Sbisa sein erstes NHL-Tor; Jonas Hiller war mit 31 Paraden Mann des Spiels. Sbisa eröffnete das Skore nach knapp fünf Minuten mit einem Schuss von der blauen Linie, der zwischen Freund und Feind hindurch den Weg ins Tor fand. Mit seinem ersten Treffer im 72. NHL-Spiel reihte sich der 20-jährige Zuger Verteidiger in die kurze Liste der Schweizer NHL-Torschützen ein. Vor ihm hatten in der besten Liga der Welt Mark Streit (53 Tore), Patrick Fischer (4), Reto von Arx (3), Yannick Weber und Nino Niederreiter (je 1) getroffen.

Dass Sbisa sich nicht nur über einen Treffer, sondern auch über den Sieg freuen durfte, verdankte er in erster Linie seinem Landsmann Jonas Hiller. Der Appenzeller zeigte schon vor dem 1:0 zwei Big Saves und trieb später die Stürmer der Phoenix Coyotes mit seinen Paraden zur Verzweiflung. Einzig zum Ende des zweiten Drittels musste sich Hiller bei einer doppelten Unterzahl geschlagen geben.

Niederlage für Weber

Nebst Hiller wurden zwei Stürmer der Coyotes als beste Spieler der Partie erkoren – ein weiterer Beweis wie ausserordentlich die Leistung des Schweizer Keepers vor den 14'000 Zuschauern in Arizona war. Er selbst lobte seine Verteidigung: «Sie hat einen super Job gemacht und dem Gegner nur wenige Rebounds ermöglicht.» Bei einer 37 Sekunden langen doppelten Überzahl im letzten Drittel brachten die Coyotes tatsächlich nur gerade einen Schuss auf das Tor der Ducks.

Trotz des Erfolgs bleibt Anaheim einen Platz ausserhalb der Playoff-Ränge. Den Neunten der Western Conference trennt allerdings nur einen Punkt vom Titelverteidiger Chicago Blackhawks und lediglich drei Zähler vom viertplatzierten Los Angeles. Gemütlicher ist nach knapp der Hälfte der Regular Season die Lage der Montreal Canadiens. Die Kanadier verloren mit Yannick Weber zwar in Washington 0:3, haben aber sechs Zähler Reserve auf den ersten Nicht-Playoff-Platz. Weber verliess das Eis in der amerikanischen Hauptstadt mit einer Minus-2-Bilanz.

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